DARK DANCERS – Sammelband mit Teil 1 und 2 erschienen

Für Freunde tiefgründiger, gefühlvoller Geschichten mit anspruchsvoller Erotik gibt es jetzt Teil 1 und 2 der DARK DANCERS Reihe als Sammelband auf amazon. Also genau das Richtige, um die langen Osterferien zu überstehen *lach

Das Besondere an dieser Ausgabe – aufgrund einiger Kommentare über die detaillierten Tagebuchaufzeichnungen von Lily habe ich diesen Teil nun spürbar gekürzt. Ich denke, die Geschichte ist dadurch noch mehr auf den Punkt gebracht und knackiger geworden. Aber überzeugt euch gern selbst ;-)

Im KU-Abo von amazon lest ihr wie gewohnt gratis. Ansonsten gilt derzeit der Einführungspreis von 2,99 € statt 6,99 €. Natürlich nur für kurze Zeit ;-)

Schneemänner-Talk, das 10. Gespräch

»Morgenbriefing«, sagt Jacob, als Paul am Freitagfrüh schon nach dem ersten Klingeln das Telefonat entgegennimmt.
»Hast du Langeweile?«
Er hört den Freund geräuschvoll seinen Kaffee schlürfen. »Nee, Neuigkeiten von Louischen.«
»Neuigkeiten? Haben wir unserer Frau gestern nicht zur selben Zeit unsere Aufwartung gemacht?«, erinnert er ihn an das gemeinsame Essen in Louisas Wohnung.
Auf Jacobs Gesicht schleicht sich ein Grinsen. Wie geschwollen Paul manchmal redet …
»Haben wir. Aber es gab noch ein weiteres Gespräch.«
Schweigen am anderen Ende. »Ah ja«, sagt Paul dann.
»Sie konnte nicht schlafen«, fährt Jacob fort. »Hat zu viel gegrübelt.«
»Und dann rief sie dich an? Oder du sie?«
»Sie mich.«
Paul brummelt irgendwas Unverständliches vor sich hin.
»Sie macht sich Gedanken darüber, dass sie zwei Männern nicht genügen könnte.«
»Nicht genügen? Wie kommt sie darauf?«
»Keine Ahnung. Ist nicht so einfach für sie, unsere Bedürfnisse zu begreifen.« Jacob macht eine kurze Pause und fügt dann hinzu: »Sie hat mich gefragt, ob ich auch SMler bin.«
»Und?«
»Ich hab ihr erklärt, worin wir beide uns unterscheiden.«
»Hmhm.«
»Sie fragt sich, wie es jetzt weitergeht«, sagt Jacob. »Nur Sex könne es doch nicht sein.« Er lacht leise. »Sie wünscht sich Normalität.«
»Normalität, aha.«
»Wie in jeder anderen Beziehung.«
»Hmhm.«
»Du kriegst heute aber auch echt nicht die Zähne auseinander, Alter.« Jacob unterbricht erneut. »Jetzt ist Kino angesagt«, fährt er dann fort. »Hab ich heute Nacht spontan entschieden.«
»Das ist für dich normal?«
»Findet Louisa jedenfalls. Kino, Freunde treffen … Ich dachte, Kino ist für den Anfang okay. Samstagabend?«
»Ihr habt euch also schon festgelegt?«
»Das war meine Idee. Samstag könnte am ehesten passen, nahm ich an.« Wieder lacht er. »Musst dich jetzt wohl dran gewöhnen, dass du mich öfter auf dem Hals hast, als dir lieb ist.«
»Wer hätte das gedacht«, gibt Paul brummend zurück.
Jacob räuspert sich. »Am Ende hatten wir Telefonsex.«
»Auch das noch.«
»Ein Problem für dich?«
»Sollte es?«
»Natürlich nicht. Ich konnte dich schlecht vorher fragen, ob du einverstanden bist.«
»Ist sie gekommen?«, will Paul wissen.
»Natürlich.«
»War ja klar. Der Frauenversteher at its best. Aber gut zu wissen.« Offensichtlich hantiert er gerade am Geschirrspüler. Es klappert. »Kann ich beim Dirty Talk noch ne Schippe drauf legen.«
»Mann!«
»Ja, was? Wenn sie nur durch Quatschen kommt, ist doch vielversprechend. Meinst du nicht?«
Jacob denkt darüber nach, ob es eine gute Idee war, Paul von Louisas nächtlichem Anruf zu berichten. Aber sie haben vereinbart, dass sie sich über wesentliche Details austauschen. Das ist eines für ihn.
»Willst du sie eigentlich immer noch?«, fragt er zögernd.
Für ihn ist die Sache nach wie vor klar. Aber Paul … Irgendwie ist der heute komisch.
»Du zweifelst nicht wirklich, oder?«
»Keine Ahnung. Vielleicht hast du deine Meinung nach gestern Abend geändert.«
»Hab ich nicht, Blödmann.«
»Dann hast du also doch ein Problem damit, dass wir später noch …«
»Herrgott!« Paul seufzt schwer. »Eigentlich nicht. Aber uneigentlich grüble ich darüber, warum du und nicht ich.«
Jacob schweigt betroffen. »Da ist was zwischen euch«, stellt er schließlich fest. »Ich glaub, ihr braucht dringend mal Zeit ohne mich.«
»Quatsch. Wir sind nun mal zu dritt.«
»Was nicht automatisch bedeutet, dass die Gefühlslage auf allen Seiten dieselbe ist.«
»Lass uns Samstag ins Kino gehen und gut ist.«
»Aber du verheimlichst mir nichts, oder?«
Paul brummt genervt in den Hörer. »Ich muss in die Praxis. Der Tag wird lang.« Dann murmelt er einen Abschiedsgruß und beendet das Gespräch.
Jacob lässt das Handy sinken. Na wunderbar. Sie sind noch nicht mal richtig in Fahrt gekommen und schon bahnen sich Probleme an …

Romanrecherche in Eis und Schnee 2

Während die Sonne um die Mittagszeit diese Winteridylle zaubert, zieht über der Ostsee hinterm Haus eine schwarze Sturmfront auf. Dieses Foto ist echt und kein Fake!

Heute geht’s um Romanrecherchen für »Die Schneemänner«. Konkret um das Schneechaos, in dem sich Jacob, Paul und Louisa kennen lernen. Denn auch das hab ich tatsächlich erlebt.

Zu Recherchen für diese Story bin ich im Januar an die Küste gefahren. Allerdings ohne zu wissen, was wirklich auf mich zukommt. Wer ahnt schon solche Katastrophen voraus und begibt sich freiwillig in Gefahr? Wenn die Reise in den Norden auch im Schnee stattgefunden hat. Aber den bringt der Winter nun mal mit sich. Schnee, Frost, graue Tage und viel Nebel. Alles normal. Hat was Mystisches, bei Eiseskälte im Nebel rumzulaufen ;-)

Am selben Tag etwa eine halbe Stunde zuvor. Shooting bei schönstem Sonnenschein. Das Meer ist beinahe glatt. Die Ruhe vor dem Sturm.

Leser haben oft nachgefragt, wo denn nun eigentlich das Hotel steht, in dem Louisa ihre Schneemänner kennengelernt hat. Ich kann euch verraten: Nicht dort, wo der Sturm tobte. Denn bei allem, was ich an Locations recherchiere, verfremde ich auch. So hat also der Sturm auf dem Darß getobt. Während sich das Hotel mit Pool, in dem Louisa regelmäßig ihre Runden dreht, mehr als einhundertfünfzig Kilometer weiter östlich befindet. Allerdings herrschte zu jener Zeit auch dort der witterungsbedingte Ausnahmezustand.

Aber kehren wir zurück auf’s so genannte Fischland, wo ich gerade noch damit beschäftigt war, ordentlich Lokalkolorit in mich aufzusaugen, als ich beim Einkaufen im Supermarkt bemerkte, dass die Einheimischen offensichtlich Lebensmittel bunkerten. Die Regale waren wie leergefegt, in den Einkaufswagen türmten sich die Waren. Die Stimmung wirkte irgendwie merkwürdig. An der Fleischtheke erfuhr ich schließlich den Grund. Die Wetterfrösche hatten Schneesturm angekündigt – ich meine, wer hört schon Nachrichten, wenn er auf Recherche ist. Ich hatte also von nix ne Ahnung. Aber ich hoffte, das Reetdachhaus, in dem ich Quartier bezogen hatte, wäre sicher. Immerhin stand es, so wie Pauls Haus, direkt hinter den Dünen.

Über die Tage verteilt hatte es immer wieder mal geschneit. Aber in der folgenden Nacht kam es tatsächlich richtig dicke. Der Vermieter, der jeden Morgen damit beschäftigt war, einen Fußweg zwischen Haus und Carport freizuschaufeln, hatte sichtlich Mühe mit dem vielen Neuschnee. Weil aber die Sonne schien, hielt ich es für einen ganz normalen Wintertag und poste bei bester Laune für ein paar Strandfotos. Aber seht ihr hinter mir die dunkle Wand? Auf den Fotos für die Schneemänner-Cover macht sie sich auch gut, oder? Ich finde immer, diese Bilder sehen total unwirklich aus. Die von der Sonne in Szene gesetzte traumhafte Winterwonderworld will so gar nicht zu dem schwarzen Himmel dahinter passen …

Am Tag vor dem Sturm. Ordentlicher Wellengang, aber noch fühlt sich alles nur nach einem kräftigen Wind an der See an. Seht ihr den breiten Strand?

Doch die schwarze Wand löste sich nicht in Wohlgefallen auf, sondern brachte einen Sturm, der sich gewaschen hatte. Nachmittags gegen vierzehn Uhr war es bereits stockdunkel. Ich suchte sämtliche Kerzen in der Ferienwohnung zusammen, weil ich mit einem Stromausfall rechnete. Und ich weiß nicht mehr, wie oft ich später angestrengt in die Dunkelheit starrte. Immer in der Angst, das Wasser könnte höher steigen und über den Deich laufen. Die Windgeräusche jedenfalls waren zum Fürchten und raubten mir den Schlaf.

Am nächsten Tag, einem Sonntag, war das Chaos perfekt. Der Verkehr auf dem Darß war zusammengebrochen, zahlreiche Orte von der Außenwelt abgeschnitten. Die beiden Küstenautobahnen versanken unter hohen Schneeverwehungen, in denen schon nachts hunderte Autofahrer steckengeblieben waren. Die Polizei riet davon ab, das Auto zu benutzen, der öffentliche Nahverkehr war längst eingestellt. Erinnert an das, was dieser Tage in den Alpen geschieht, oder? Vielleicht lag nicht ganz so viel Schnee, aber genügend, um die gesamte Küstenregion über mehrere Tage lahmzulegen.

Am Tag nach dem Sturm. Die aufgepeitschte Ostsee hat den Strand gänzlich geschluckt. Das Wasser frisst bereits an den Dünen …

Was tut man in einem solchen Fall? Abwarten, Tee trinken, vernünftig sein. Vor allem aber alle bisherigen Pläne über den Haufen werfen. Ich verlängerte meinen Aufenthalt und ging im Sturm spazieren. Als ich zwei Tage später dann doch die Heimreise antrat, war der Sturm noch so stark, dass auf der nördlichen Richtungsfahrbahn noch immer nichts ging. Trotz Räumfahrzeugen wehte sie ständig wieder zu. In Richtung Berlin hatten wir Glück, weil ein Schneepflug vor uns her fuhr. Wie viel Glück das aber wirklich bedeutete, wurde erst am Abend klar. Als dieselbe Autobahn wegen anhaltender Schneeverwehungen erneut unpassierbar geworden war. Glück im Unglück, würde ich sagen. Traumhafte Bilder und die Erinnerung an ein Schneechaos, das den perfekten Einstieg in »Die Schneemänner« bot.

Schaut euch gern auch den Buchtrailer auf YouTube an – die Fotos darin sind ebenfalls während dieser Recherchetour entstanden.

Romanrecherchen in Eis und Schnee 1

Ich bin gern zu Recherchezwecken unterwegs. Das wisst ihr spätestens seit meinem Schottland-Roman. Allerdings kann niemand so ohne weiteres erkennen, unter welch widrigen Umständen die manchmal stattfinden. Oder könnt ihr euch vorstellen, dass es lustig ist, bei minus 20° ein Fotoshooting durchzuziehen?

Doch, ist es. In dicken Klamotten jedenfalls. Deshalb gibt es auch dieses Bild von mir mit den etwas albernen Verrenkungen im Skianzug ;-) Es entstand am Neujahrsmorgen in der größten Wanderdüne Europas. Sie grenzt westlich an das kleine polnische Ostseebad Leba.

Die Ostsee erstarrt noch in Bewegung. Hier ein Wellental direkt vorm Strand.

Normalerweise ist Leba die beliebteste Sommerfrische für die Polen. Auch wegen der riesigen Wanderdüne. Doch am 1. Januar 2016 war dort keine Menschenseele. Bei minus 20° blieben die Silvesterberauschten wohl lieber im Bett. Der perfekte Moment also, um der Atmosphäre einer menschenleeren Wüste nachzuspüren.

In jenem Winter gab es keinen Schnee. Und bis zum 30.12. im Grunde auch nur graues Ekelwetter. Aber dann schlug die so genannte russische Kältepeitsche zu. Und da man in Leba, das etwa 500 km östlich von Berlin absolut ungeschützt an der Ostsee liegt, der russischen Grenze sehr nahe kommt, schlug sie dort wohl um so erbarmungsloser zu. Innerhalb von wenigen Stunden sank das Thermometer von knapp 10° über Null auf 10° unter Null. Nachts weiter auf minus 20°. Bei der Ankunft in Leba war der Hafen des beschaulichen Ortes noch eisfrei. Drei Tage lagen die Fischerboote bewegungslos im Eis. Sie waren eingefroren.

Das Seil im Vordergrund begrenzt die Gefahrenzone der Düne.

Für die schönsten Naturplätze gilt ja oft: Sie sind mit dem Auto nicht erreichbar. Die Sanddüne von Leba macht da keine Ausnahme. Man hat die Wahl zwischen einem 8 km und einem 16 km langen Fußmarsch am Strand entlang. Ich liebäugelte tatsächlich einen Moment mit dem längeren Weg. Aber am Ende tat es auch der Kürzere. Und bei dem kann man sogar schummeln und den größeren Teil der Strecke mit einem Elektrokarren zurücklegen ;-) Stellt ihn euch wie eine Art Lore vor. Zu allen Seiten offen, zugig. Wir froren erbärmlich und waren froh, als wir uns endlich wieder selbst bewegen mussten.

Aber warum genau tut man sich das an? Für mich ist Vor-Ort-Recherche die beste Inspiration. Ich brauche die Atmosphäre, um gut in die Story zu finden. Ich will wissen, wie der Ort der Handlung riecht. Wie es sich anfühlt, dort zu sein. Wie die Menschen ticken, die dort leben. Was sie glücklich macht und was traurig. Und was mich selbst mit diesem Ort verbinden könnte. Wenn ich durch die Straßen laufe, werde ich innerlich zu einem Protagonisten meiner Geschichte. Ich versuche, die Dinge mit seinen Augen zu sehen und mit seinem Herzen zu erfühlen. Was würde er tun, wenn er hier wäre? Und welche Auswirkungen hat das auf meinen Roman? Kann ich ihn so schreiben, wie ich es geplant habe? Oder habe ich plötzlich völlig neue Aspekte entdeckt, die ich berücksichtigen muss?

Was aus der Recherche in der polnischen Sahara wurde, wie die Wanderdüne von Leba auch genannt wird? Lest selbst. Hier ein Auszug aus dem Roman „Sand des Vergessens“, der 2016 erschien.

Die Wanderdüne erreicht eine Höhe von über 40 Metern.

Mir bleibt an dieser Stelle noch zu sagen, dass wir leider keinen heißen Tee dabei hatten und das Fotoshooting auch ziemlich kurz hielten. Zum einen, weil die Akkus unserer Kameras bei diesen Temperaturen innerhalb kürzester Zeit den Geist aufgaben. Und zum anderen, weil man sofort das Gefühl hatte einzufrieren, sobald man zum Stillstand kam oder gar die Handschuhe auszog, um die Kamera bedienen zu können. Der scharfe Wind ließ die minus 17° an jenem Tag wie minus 27 erscheinen …

Das war Teil 1 der Romanrecherchen in Eis und Schnee. Morgen lest ihr an dieser Stelle Teil 2. Dann über den Schneesturm, der für die Geschichte um »Die Schneemänner« zur Vorlage wurde.

Schneemänner Teil 12+13 erscheint später

Liebe Schneemänner-Fans,

das ist eine Entscheidung, die ich eigentlich nie treffen wollte. Immer bisschen enttäuschend, wenn der Erscheinungstermin eines Buches verschoben wird. Und bislang hab ich das vermeiden können. Jetzt allerdings muss ich zum ersten Mal auf euer Verständnis hoffen.

Der Jahreswechsel hat mich in meiner Kreativität ausgebremst. Trotz erhöhten Schokoladenkonsums. Manches ist nicht so gelaufen, wie ich gewollt hätte. Und dann hab ich gleich am 1.1. mein Vorhaben für dieses Jahr in die Tat umgesetzt und die Arbeit mit einer neuen Autorensoftware begonnen. Insbesondere das Erscheinungsbild der eBooks wird davon profitieren. Aber sich in neue Technik einzuarbeiten, bremst natürlich den Schreibfluss ebenfalls.

Nun bin ich endlich in Schwung gekommen. Die Geschichte nimmt Gestalt an. Doch den Zeitverzug kann ich leider nicht mehr wettmachen. Gerade das Finale dieses mehrteiligen Romans soll ein wirklich schönes werden, keine halbe Sache. Ich möchte, dass ihr begeistert seid.

Deshalb erscheint die voraussichtlich letzte Staffel der Schneemänner einen Monat später. Ich habe den Termin bei amazon um 30 Tage, also auf den 08.03.2019, verschoben. Sollte ich früher fertig sein, werden alle Vorbesteller automatisch auch früher beliefert. Ansonsten erfahrt ihr den aktuellen Stand der Veröffentlichung hier bzw. in den sozialen Medien.

In der Hoffnung darauf, dass ihr mir dennoch wohlgesonnen bleibt,

eure Nora

PS: Vielleicht ist euch in der Zwischenzeit der geheime SCHNEEMÄNNER-TALK ein kleiner Trost. Hier geht’s zu den ersten Gesprächen …

 

Der geheime Schneemänner-Talk

Paul und Jacob erweisen sich als echte Gentlemen. Sie wollen uns den Start ins neue Jahr versüßen. Cool, oder? Ab sofort dürfen wir sie belauschen. Ihre geheimen Gespräche. Die, die sie in den ersten Teilen der Schneemänner-Reihe führten, in denen wir die Story nur aus Louisas Perspektive lesen konnten. Sie gestatten uns sogar einen Blick in die Vor-Louisa-Ära. Auf jenen Tag, da sie in einer Kneipe zusammen saßen und auf die verrückte Idee kamen, sich eine Frau zu teilen …

Merkt euch also den 1. Januar 2019 vor. Da startet „Der geheime Schneemänner-Talk“ hier auf meinem Blog. Und ich bin schon total gespannt, Paul und Jacob mal von einer ganz anderen Seite zu erleben.

Eines muss ich euch übrigens gleich beichten. Die beiden sexy Ärzte legen Wert auf ihre Privatsphäre. Deshalb darf ich an dieser Stelle nur die ersten zwei Gespräche veröffentlichen. Ich musste versprechen, alle anderen ausschließlich für Newsletter-Abonnenten zugänglich zu machen. Schon bisschen merkwürdig, sie nehmen ja eigentlich nie ein Blatt vor den Mund. Aber wer weiß, worüber sie diesmal so reden wollen? Sind ja schließlich echte Männergespräche. Und vielleicht nicht alles jugendfrei *kicher. Lassen wir uns überraschen …

Ach ja – zur Newsletter-Anmeldung geht’s entweder oben rechts oder hier entlang :-)

Ich wünsche euch allen ein entspanntes Jahresende und viel Glück für 2019!

Eure Nora

Last-Minute-Geschenk für Männer

Ich hatte ja versprochen, euch den Titel des Buches zu verraten, das Louisa in der diesjährigen Weihnachtsgeschichte „Braven Mädchen schenkt er Schnee“ zum Weihnachtspräsent für einen Mann auserkoren hat. Bitte einmal Blick nach Links aufs Foto *lach.

Tatsächlich kann ich aus Erfahrung bestätigen, dass Männer erstens ziemlich überrascht sind, ein solches Buch zu bekommen, und zweitens definitiv darin schmökern. Schließlich will Man(n) wissen, ob er schon mit allen Wassern gewaschen ist oder noch Lernpotential hat.

Ob das bei Louisa funktioniert und worum es in diesem Buch überhaupt geht? Das lest ihr am besten selbst …

Aber ich freu mich natürlich zu erfahren, wie’s bei euch klappt. Könnt ihr mit diesem Geschenk einen Treffer landen? Schreibt mir gern eine Mail oder hinterlasst einfach einen Kommentar.

Viel Spaß mit dem überraschten Mann wünscht euch

Nora

Louisas Last-Minute-Weihnachtskuchen

Wer meine brandneue Weihnachtsgeschichte „Braven Mädchen schenkt er Schnee“ schon kennt, weiß, dass ich euch das Kuchenrezept versprochen habe, das Louisa noch am Abend vor Weihnachten zusammenrührt. Für den Fall also, dass sich bei euch am 1. Feiertag ganz überraschend Besuch ankündigt, seid ihr damit bestens gewappnet, um eine Runde von 6 Leuten glücklich zu machen *schmunzel

DER NUSSKUCHEN

Dieses Rezept hat inzwischen mindestens 50 Jahre auf dem Buckel. Selbst in meiner Familie war leider nicht mehr herauszufinden, woher genau es stammt. Nur eines ist sicher: Aus frühen DDR-Zeiten. Die Zutaten damals waren überschaubar, was man auch hier durchaus erkennen kann. Aber besteht das Geheimnis eines guten Kuchens nicht eben in der Einfachheit seiner Zubereitung?

DAS TIMING

Insgesamt braucht ihr etwa eine Stunde – dann könnt ihr euren Nusskuchen servieren. Plant für die Zubereitung des Teigs etwa 20 min ein, Backzeit etwa 15 min, hinterher 10 min abkühlen lassen, mit der Glasur überziehen und ein paar min trocknen lassen, während ihr schon mal den Kaffee kocht.

DIE ZUTATEN

Für den Original-Nusskuchen (meine Abwandlung steht jeweils in Klammern dahinter) braucht ihr:

  • 250 g Margarine
  • 250 g Zucker (eigentlich wird’s damit viel zu süß, zwischen 60 und 100 g genügen!)
  • 120 g Mehl
  • 130 g Stärkemehl
  • 4 Eier
  • 6 Teel. Kakao
  • 150 g Haselnüsse (besser Walnüsse und durchaus ein paar mehr)
  • eine Prise Backpulver
  • Puderzucker (meine Glasur ist ziemlich dünn, mir genügen deshalb 125 g)
  • Geheimzutat (tja … lest die Tipps)

Ich hab das Originalrezept ein wenig abgewandelt, weil z. B. viele auf Haselnüsse allergisch reagieren. Deshalb nachfolgend meine …

TIPPS bzw. was ich euch empfehle

Ich bin mir mit Louisa und Jacob (Paul hab ich nicht gefragt *grins) einig – Zucker in zu großen Mengen schadet den Zähnen (und ganz sicher nicht nur denen). Deshalb mein Tipp: Nehmt weniger als angegeben! Mir reicht tatsächlich ein Drittel der Menge. Kommt ja ohnehin noch eine Zuckerglasur drüber.

Womit wir bei meiner persönlichen Geheimzutat wären. Für die Glasur verrührt man normalerweise den Puderzucker mit ein wenig heißem Wasser. Ich nehme zusätzlich einen Schwapp Kokoslikör. Das verleiht dem Kuchen einen himmlischen Duft und kitzelt die Geschmacksnerven auf wunderbare Weise.

Statt Haselnüsse verwende ich Walnüsse. Die sind ein wenig weicher, müssen aber trotzdem gut zerkleinert werden. Ich war beim letzten Mal nicht akribisch genug und hatte deshalb Schwierigkeiten beim Schneiden (auf dem Foto unten an den Rissen in der Glasur zu sehen). An meinem Nusskuchen sind immer exakt 200 g Nüsse (das ist dann aber auch wirklich sehr nussig – quasi mehr Nuss als Teig *lach).

Beim Mehl hab ich letztes Mal auch experimentiert und die Hälfte des normalen Mehls durch Stärkemehl ersetzt. War keine gute Idee – der Kuchen wurde mir persönlich zu fluffig.

Was ich zusätzlich ergänze, ist ein Schluck Sprudel. Macht den Teig schön locker.

DIE BACKZEIT

Damit wird jeder von euch eigene Erfahrungen haben, je nach Herd. Meiner ist elektrisch. Ich nehme Unter-und Oberhitze und schiebe das Blech (ach so, diese Info braucht ihr natürlich noch – mein Nusskuchen ist ein Blechkuchen) bei 160° für 15 min in den vorgeheizten Ofen. Anschließend ausmachen und noch max.(!) 5 min drin lassen.

Wenn ihr euch, nachdem die Glasur fest geworden ist, ans Schneiden macht – bei mir sind es schmale Streifen, aus denen ich kleine Rhomben schneide. Aufbewahrung am besten in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank. Sollte dann ein paar Tage funktionieren.

Die Krönung zum Nusskuchen ist natürlich frische Schlagsahne. Da es bei mir Weihnachten immer auch eine Obsttorte gibt, hab ich die sowieso da.

Tja, das war’s. Ich drück‘ euch die Daumen für gutes Gelingen. Und freu mich natürlich, wenn ihr gelegentlich erzählt, ob euch Louisas Nusskuchen schmeckt.

Einen wundervollen 2. Advent wünscht euch

Nora

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UPDATE vom 13.12.2018 … Heute morgen hat meine Glücksfee in den Lostopf gegriffen und zehn Gewinner für die Buchpakete bestimmt. Alle zehn haben inzwischen eine E-Mail von mir erhalten, damit ich die Post noch vor Weihnachten auf den Weg bringen kann … Ihr anderen: Seid bitte nicht traurig! Ich habe mir schon eine neue tolle Sache ausgedacht. Nur ein wenig Geduld – vielleicht gibt’s die Info dazu bereits im allerersten Newsletter.

Genießt die Adventszeit, Eure Nora

 

Liebe Nora-Amelie-Fans,

endlich kann ich euch meinen NEWSLETTER präsentieren. Einmal monatlich informiert er über alle relevanten Neuigkeiten aus der Welt meiner Bücher. Aber entscheidet selbst: Was habt ihr von regelmäßiger Post?

Ich würde sagen, in jedem Fall die Nase vorn. Denn früher als alle anderen und vor allem unabhängig davon, ob ihr in sozialen Medien aktiv seid, erfahrt ihr:

  • Veröffentlichungstermine neuer Bücher
  • welche Geschichten wann geplant sind
  • was es Neues von meinen Protagonisten gibt (ich bitte den einen oder anderen ja gern mal zum Interview)
  • wann das nächste Gewinnspiel stattfindet und wie ihr mitmachen könnt
  • wie ihr euch als Testleser für einen noch unveröffentlichten Roman bewerben könnt
  • wann eine neue Leserunde oder Blogtour geplant ist.

Überzeugt euch das? Dann freue ich mich, wenn ihr meine Einladung zum Abo annehmt. Einfach den Blick nach rechts oben richten, ausfüllen und absenden.

Unter den Ersten, die sich für meinen Newsletter anmelden (und zwar bis zum 12.12.2018, Mitternacht), verlose ich signierte Taschenbücher, eBooks und Weihnachtspost. UPDATE: Das Gewinnspiel ist beendet, aber in den Newsletter könnt ihr euch weiterhin eintragen. Ich freu mich auf euch :-)

Im Detail sind das:
„Insel der Nachtigallen“, Teil 1 und 2 als Taschenbuch
„Die schottische Reise“, Teil 1 und 2 als Taschenbuch sowie den Band mit meinen Schottland-Anekdoten
„The Grey Days – Tangofieber“ als Taschenbuch
„The Grey Days – Bondagestory“ als Taschenbuch
„Die Schneemänner – Hallelujah“ als Taschenbuch, und zwar 5x
„Die Schneemänner“ als komplette Reihe im eBook-Format.

Die Verlosung und Benachrichtigung der Gewinner erfolgt am 13. Dezember per E-Mail. Eine öffentliche Bekanntgabe der Gewinner ist aus datenschutzrechtlichen Gründen ausgeschlossen. Teilnehmen können erwachsene Leser ab 18 Jahre.

Falls ihr euch jetzt nicht entscheiden wollt, dann vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt. Die Newsletter-Anmeldung steht euch jederzeit offen.

Für Newsletter-Anmeldung, Newsletter-Versand und Versand gewonnener Bücher gelten meine Datenschutzbestimmungen in der Fassung von Mai 2018 im Allgemeinen und die für den Newsletter im Besonderen, nachzulesen unter Punkt 12 der Richtlinien.

Eure Nora Amelie

PS: Für alle, die gerade mobil unterwegs sind und das Newsletter-Feld möglicherweise nicht dort sehen, wo es sein sollte – versucht’s mal über diesen Link.

„Die Schneemänner“ – Staffel 4 ist da

Lange erwartet und endlich da, die neue Staffel der SCHNEEMÄNNER. Glaubt man ersten Leserstimmen, ist es mehr ein Liebesroman, als dass die Erotik eine vordergründige Rolle spielt. Aber wen wundert’s? Schließlich ist Baby Sophie gerade erst ins Leben der Schneemänner-Familie gepurzelt …

Jedenfalls wird’s stressig für Paul, Jacob und Louisa. Denn nach der Geburt von Sophie spielen die Hormone verrückt. Bei allen dreien. Während Louisa unterm Babyblues leidet, kommt Paul plötzlich überhaupt nicht mehr raus aus dem Kuschelmodus. Jacob, wie immer der ausgleichende Part, hat sich auch verändert. Da muss es irgendein Geheimnis geben, mit dem er partout nicht rausrücken will.

Aus dem pikanten Abenteuer einer Silvesternacht ist richtig Beziehung geworden. Doch der Alltag der Schneemänner-Familie hat so seine Tücken …

Das eBook könnt ihr derzeit zum Freundschaftspreis bei amazon downloaden. Das Taschenbuch braucht noch ein paar Tage, erscheint aber auch demnächst. Mit Teil 10 und 11 ist die Geschichte jedoch noch nicht auserzählt. Zu Beginn des neuen Jahres erwartet euch Staffel 5 mit dem Finale :-) Damit ihr es nicht verpasst – Weihnachten und Silvester treiben den Stresspegel ja immer ordentlich in die Höhe – könnt ihr es in Kürze vorbestellen.