Louisas Last-Minute-Weihnachtskuchen

Wer meine brandneue Weihnachtsgeschichte „Braven Mädchen schenkt er Schnee“ schon kennt, weiß, dass ich euch das Kuchenrezept versprochen habe, das Louisa noch am Abend vor Weihnachten zusammenrührt. Für den Fall also, dass sich bei euch am 1. Feiertag ganz überraschend Besuch ankündigt, seid ihr damit bestens gewappnet, um eine Runde von 6 Leuten glücklich zu machen *schmunzel

DER NUSSKUCHEN

Dieses Rezept hat inzwischen mindestens 50 Jahre auf dem Buckel. Selbst in meiner Familie war leider nicht mehr herauszufinden, woher genau es stammt. Nur eines ist sicher: Aus frühen DDR-Zeiten. Die Zutaten damals waren überschaubar, was man auch hier durchaus erkennen kann. Aber besteht das Geheimnis eines guten Kuchens nicht eben in der Einfachheit seiner Zubereitung?

DAS TIMING

Insgesamt braucht ihr etwa eine Stunde – dann könnt ihr euren Nusskuchen servieren. Plant für die Zubereitung des Teigs etwa 20 min ein, Backzeit etwa 15 min, hinterher 10 min abkühlen lassen, mit der Glasur überziehen und ein paar min trocknen lassen, während ihr schon mal den Kaffee kocht.

DIE ZUTATEN

Für den Original-Nusskuchen (meine Abwandlung steht jeweils in Klammern dahinter) braucht ihr:

  • 250 g Margarine
  • 250 g Zucker (eigentlich wird’s damit viel zu süß, zwischen 60 und 100 g genügen!)
  • 120 g Mehl
  • 130 g Stärkemehl
  • 4 Eier
  • 6 Teel. Kakao
  • 150 g Haselnüsse (besser Walnüsse und durchaus ein paar mehr)
  • eine Prise Backpulver
  • Puderzucker (meine Glasur ist ziemlich dünn, mir genügen deshalb 125 g)
  • Geheimzutat (tja … lest die Tipps)

Ich hab das Originalrezept ein wenig abgewandelt, weil z. B. viele auf Haselnüsse allergisch reagieren. Deshalb nachfolgend meine …

TIPPS bzw. was ich euch empfehle

Ich bin mir mit Louisa und Jacob (Paul hab ich nicht gefragt *grins) einig – Zucker in zu großen Mengen schadet den Zähnen (und ganz sicher nicht nur denen). Deshalb mein Tipp: Nehmt weniger als angegeben! Mir reicht tatsächlich ein Drittel der Menge. Kommt ja ohnehin noch eine Zuckerglasur drüber.

Womit wir bei meiner persönlichen Geheimzutat wären. Für die Glasur verrührt man normalerweise den Puderzucker mit ein wenig heißem Wasser. Ich nehme zusätzlich einen Schwapp Kokoslikör. Das verleiht dem Kuchen einen himmlischen Duft und kitzelt die Geschmacksnerven auf wunderbare Weise.

Statt Haselnüsse verwende ich Walnüsse. Die sind ein wenig weicher, müssen aber trotzdem gut zerkleinert werden. Ich war beim letzten Mal nicht akribisch genug und hatte deshalb Schwierigkeiten beim Schneiden (auf dem Foto unten an den Rissen in der Glasur zu sehen). An meinem Nusskuchen sind immer exakt 200 g Nüsse (das ist dann aber auch wirklich sehr nussig – quasi mehr Nuss als Teig *lach).

Beim Mehl hab ich letztes Mal auch experimentiert und die Hälfte des normalen Mehls durch Stärkemehl ersetzt. War keine gute Idee – der Kuchen wurde mir persönlich zu fluffig.

Was ich zusätzlich ergänze, ist ein Schluck Sprudel. Macht den Teig schön locker.

DIE BACKZEIT

Damit wird jeder von euch eigene Erfahrungen haben, je nach Herd. Meiner ist elektrisch. Ich nehme Unter-und Oberhitze und schiebe das Blech (ach so, diese Info braucht ihr natürlich noch – mein Nusskuchen ist ein Blechkuchen) bei 160° für 15 min in den vorgeheizten Ofen. Anschließend ausmachen und noch max.(!) 5 min drin lassen.

Wenn ihr euch, nachdem die Glasur fest geworden ist, ans Schneiden macht – bei mir sind es schmale Streifen, aus denen ich kleine Rhomben schneide. Aufbewahrung am besten in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank. Sollte dann ein paar Tage funktionieren.

Die Krönung zum Nusskuchen ist natürlich frische Schlagsahne. Da es bei mir Weihnachten immer auch eine Obsttorte gibt, hab ich die sowieso da.

Tja, das war’s. Ich drück‘ euch die Daumen für gutes Gelingen. Und freu mich natürlich, wenn ihr gelegentlich erzählt, ob euch Louisas Nusskuchen schmeckt.

Einen wundervollen 2. Advent wünscht euch

Nora

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Genießt die Adventszeit, Eure Nora

 

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