Wie man mühelos eine Rezension schreibt. Beispiele und Tipps

Lesern ein neues Buch zu präsentieren, ist unglaublich aufregend. Nach monatelanger Arbeit und dem finalen Stress, der direkt vor der Veröffentlichung einsetzt, freut sich der Autor auf jenen Moment, da sein Buch ganz offiziell das Licht der Welt erblickt. Aber dann geht die Aufregung von Neuem los. Das Warten auf die ersten Rezensionen. Und die bange Frage: Wie gefällt den Lesern die Geschichte?

Oft beweist die Fanpost: gut. Doch viele Fans schreiben auch, dass sie sich nicht trauen, eine Rezension abzugeben. Das hätten andere schon getan, die sich viel besser ausdrücken können …

Glaubt mir, niemand versteht eure Bedenken so gut wie ein Autor. Schreiben ist zwar unser Job. Doch auch wir sind nicht vollkommen, machen Fehler, finden nicht immer den richtigen Ton oder die richtigen Worte. Menschlich, oder? Und kleine Schwächen machen doch sympathisch :-)

Weil Rezensionen für unsere Bücher so wichtig sind und oft über Top oder Flop entscheiden, möchte ich euch ermuntern: Schreibt Bewertungen, wenn euch eine Geschichte gefallen hat. Denn Bestseller werden von Fans gemacht :-) Und damit ihr wisst, wie man schnell und mühelos eine kurze Bewertung verfasst, hier ein paar Tipps mit Beispielen.

WIE MAN SCHNELL UND MÜHELOS EINE REZENSION SCHREIBT

>>> Knapp und deutlich. Klar sind lange Rezensionen schön und gehen runter wie Öl, aber auch ein Zweizeiler macht das Autorenherz glücklich. Beschreibt einfach euer Grundgefühl beim Lesen und gebt eine Empfehlung. Fertig.

Beispiel: Die Geschichte hat mich total mitgerissen. Figur xy gefiel mir besonders gut. Volle Leseempfehlung von mir.

>>> Sucht euch einen Aufhänger. Wenn ihr nicht wisst, wie ihr euren Text anfangen sollt, ist so ein Aufhänger eine gute Idee. Beispielsweise könnt ihr dafür das Cover nehmen, den Einstieg in die Geschichte oder eine bestimmte Figur. Auch besondere Handlungsorte oder besondere Szenen eignen sich dafür. Oder die Situation, in der ihr auf das Buch aufmerksam geworden seid.

Beispiel 1: Ich liebe die Küste und mache oft Urlaub dort. Romane, die an der Küste spielen, lese ich deshalb besonders gern. Die Autorin hat die Stimmung so eingefangen, dass ich gleich wieder Lust hatte, ans Meer zu fahren. Tolle Geschichte. Ich empfehle sie gern weiter.

Beispiel 2: Figur xy hat mich sehr berührt. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ähnliche Gedanken und Gefühle hatte ich auch schon mal. Am liebsten hätte ich ihr zugerufen: … ODER: Ich fand es spannend zu sehen, wie sich Figur xy im Laufe der Geschichte entwickelt hat. Von mir gibt’s so und so viel Sterne und eine Leseempfehlung.

Beispiel 3: Ich hab das Buch gekauft, weil ich das Cover so toll finde. Es hat meine Neugier auf die Geschichte sofort geweckt. Und am Ende kann ich sagen: Gut, dass ich auf meinen Bauch gehört hab. Die Geschichte um Figur xy hat mir gut gefallen.

>>> Schreibt fiktive Post an den Autor. Ja, im Ernst. Stellt euch vor, ihr würdet dem Autor eine kurze Mail schreiben und Feedback zu seinem Buch geben. Das kann bei einer Schreibblockade auch helfen.

Beispiel: Liebe Autorin xy, ich habe gerade dein Buch gelesen und wollte einfach nur sagen, dass es mir gut gefallen hat. Ich mag deine Geschichten und wie du sie erzählst. Bin schon gespannt auf die nächste. Von mir kriegst du gern eine Leseempfehlung.

DAS SOLLTET IHR NOCH WISSEN

Eine Rezension ist eigentlich auch nur ein Kommentar. Und auf Facebook oder Instagram gibt man ja häufig welche ab. Wenn ich auch weiß, dass viele dort nur stille Mitleser sind. Aber sich vorzustellen, man schriebe mal eben einen kurzen Kommentar, lässt die Hemmschwelle für eine Rezension sicher sinken.

Keine Sorge wegen der Rechtschreibung! Denn fast alle Programme, in denen ihr einen Text verfasst – selbst ein Messenger – korrigieren eure Fehler oft schon von selbst. Und falls es euch noch nicht bewusst war, auch Autoren lassen ihre Texte korrigieren ;-)

Soweit meine Tipps für eure nächste Rezension. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig Mut machen, und bin gespannt, ob mein Beitrag für euch hilfreich ist. Schreibt das gern in die Kommentare.

Ach so, eines noch: Teilt diesen Beitrag gern in euren Netzwerken. Andere Leser können diese Tipps bestimmt auch brauchen und sind euch dankbar :-)

Eure Nora

Schneemänner-Talk, das ganze Buch

Nun ist es soweit – der komplette Schneemänner-Talk ist als Buch erschienen. Fast 30 Talks, die meisten davon vollkommen neu für euch, bilden eine Geschichte, in der es vordergründig um die Sicht des Mannes auf seine Traumfrau geht. Insgesamt etwa 150 Taschenbuch-Seiten amüsante Männergespräche erwarten euch.

Bei der Covergestaltung gehe ich diesmal gänzlich neue Wege. Schreibt mir gern in die Kommentare, wie ihr das Ergebnis findet ;-) Bin gespannt.

Das eBook gibt’s derzeit zum Freundschaftspreis von 0,99 € statt 2,99 €. Das Taschenbuch wird in Kürze auch zur Verfügung stehen. Beide Ausgaben findet ihr dann auf amazon.

Habt Spaß beim Lesen! Und wenn ihr im Anschluss eine kurze Rezension auf amazon hinterlasst, freue mich mich riesig.

Eure Nora

Der neue von E L James: THE MISTER

Achtung, Spoiler – überall im Text ;-)

Die Geschichte, die im neuen Roman von E L James erzählt wird, lässt sich mit wenigen Worten erklären. Reicher Weiberheld trifft arme Putzfrau und findet in ihr die große Liebe. So die Kurzfassung. Aber auch die Langversion hört sich nicht viel anders an: Vermögender englischer Adliger mit einem Faible für unverbindliche One Night Stands, entdeckt, dass Frauen nicht nur als Bettgespielin taugen, sondern auch zur Partnerin auf Augenhöhe – wenn man den sozialen Graben mal außer acht lässt.

Von dieser dürftigen Story abgesehen, gibt es im neuen Roman von E L James vor allem eines: Sehr viel Sex. Und zwar ab der Hälfte und dann 20 % lang (ich hab das eBook gelesen) nichts anderes mehr. Übrigens wenig romantisch und zum Gähnen langweilig. Immer wieder stöhnt sie, Alessia, »Ah« und immer wieder möchte er, Maxim, dass sie ihn überall berührt. Zwar ist BDSM diesmal kein Thema, aber die Schwäche von Frau James für Jungfrauen unübersehbar. Als die Defloration endlich über die Bühne ist, fragt sich die Leserin unweigerlich: Was könnte mich denn jetzt noch überraschen? Immerhin haben wir zu diesem Zeitpunkt noch die Hälfte der Geschichte vor uns.

Vorsorglich hat die Autorin also einen parallelen Handlungsstrang aufgezogen. Wahrscheinlich für all jene, die mehr Story statt Cornwallsche Groschenromanromantik brauchen. Alessia, die Putzfrau, stammt deshalb aus Albanien und ist unter falschen Versprechungen nach London gelockt worden. Als ihr bewusst wird, dass sie von nun an als Prostituierte arbeiten soll, flieht sie. Und der Leser vermutet richtig – Menschenhandel! Das gibt Ärger. Gibt es auch. Aber der hält sich so dermaßen in Grenzen, dass man ihn wirklich nicht ernst nehmen kann. Zwei osteuropäische Kriminelle, die beim Versuch, das entflohene Mädchen zurückzuholen, an einer alten Flinte scheitern. Spannung fühlt sich anders an.

Dabei hätte das Thema Menschenhandel Potenzial gehabt. Doch Frau James bügelt es ab, als ginge es um den Diebstahl von Zigaretten. Eigentlich nicht zu fassen, diese Ignoranz. Ich meine, warum denkt sie sich einen solchen Plot aus, wenn sie nicht gewillt ist, ihm Rechnung zu tragen? Und zwar so, wie es sich für eine ernsthafte, engagierte Autorin gehört? Dass sie an dieser Stelle so versagt, ist etwas, das ich ihr sehr nachtrage.

Auch Maxims angeblich »dunkles« Geheimnis, wie es im Klappentext heißt, gibt nichts her. Er hat seiner geliebten Putzfrau nämlich verschwiegen, dass er ein reicher Adliger ist. Auweia, wie böse. Daran könnte die Liebe der beiden wirklich scheitern, oder nicht? Frau James zumindest glaubt, uns das weismachen zu müssen. Bei etwa 74 % schickt sie Alessia auf die Flucht, als Maxims »dunkles« Geheimnis auffliegt. Diese Flucht dauert bis 75 %. Dann hat Mylord seine Alessia eingeholt, alles erklärt und sie zurückgewonnen. Der neuerliche Versuch der Autorin, Spannung aufzubauen, ist damit wieder mal für die Katz. Und als Leserin fühle ich mich so richtig vera…

Aber plötzlich und unerwartet geschieht dann doch noch ein Wunder. Auf den letzten Metern vorm Finale (äh, welches Finale eigentlich?) fällt der Autorin ein, dass sie die Sache mit dem Menschenhandel wohl nicht so stehen lassen kann. Was also tun? Sie könnte dem Traumpaar ja den von Alessias Vater ausgewählten Bräutigam auf den Hals schicken könnte, natürlich mit unehrenhaften Absichten. Aber nein, auch das wird nicht wirklich ein Twist. Fühlt sich eher an wie ein zu spät serviertes, fades Dessert.

Sonst noch was zu meckern? Na ja, der eingefleischte Fifty-Shades-Leser vermisst gewiss die luxuriösen Firmensitze, Partys und Privatjets und muss sich stattdessen mit schnödem Tontaubenschießen und einem Mann zufriedengeben, der wohl ein Romantiker werden sollte, aber wie ein Weichei wirkt und nicht eine Winzigkeit bad. Gott, sind wir heute wieder ironisch ;-)

Dass ich neugierig auf diese Geschichte war, mag ich am Ende fast nicht mehr glauben. Klar machen Autoren nicht jeden Tag einen solchen Wurf wie E L James damals mit »Fifty Shades of Grey«. Aber dass sie ihren neuen so dermaßen im Abseits landet?
Merke: Wie wir alle kocht sie eben auch nur mit Wasser. Und um im Bild zu bleiben – schließlich liebt Frau James Tee: Ein First Flush ist THE MISTER definitiv nicht. Eher ein Beuteltee mit einem undefinierbaren Aroma, den man in jedem Supermarkt zu kaufen kriegt.

Mein Fazit: THE MISTER von E L James ist eigentlich nicht der Rede wert (aber das hier musste nach der Lektüre raus). Kein Filmstoff und kein Grund für einen 2. Teil. Bitte bitte nicht!

PS: Übrigens – ihr dürft den Beitrag hier gern teilen und in alle Winde zerstreuen *lach

Schneemänner-Talk, das 19. Gespräch

PAUL WILL’S WISSEN

»Was hältst du davon, wenn wir sie mit in den Club nehmen?«, schlägt Paul Jacob ein paar Tage später vor. »Sie könnte Alex kennenlernen. Vielleicht ist sogar Marlena da und …«
»Bist du verrückt?« Jacob guckt böse. »Ich dachte, wir wären uns einig: Keine harten Sachen!«
»Darum geht es doch auch gar nicht. Wer sagt denn was von harten Sachen? Ich möchte nur, dass sie weiß, wohin die Reise gehen könnte, wenn sie sich auf mich einlässt.«
Der entgeisterte Blick seines besten Freundes verheißt nichts Gutes.
»Du willst Louisa allen Ernstes zum Spielen mit in den Club nehmen?«
»Wenn es sich ergibt und sie selbst möchte …«
»Nein!«, entfährt es Jacob.
»Warum nicht?«
»Weil du sie nicht mit der Nase darauf stoßen musst, was du alles mit ihr machen könntest.«
»Meinst du nicht, sie weiß das längst?«
Jacob schweigt.
»Sie schreibt Erotikromane, Jack. Sie hat über Bondage geschrieben. Und ich erinnere mich an die eine oder andere SM-Szene, die nicht von schlechten Eltern war.«
»Ausgedacht.«
»Oder selbst erlebt.«
»Glaub ich nicht.«
»Dann eben recherchiert. Es gibt genügend Zeugs auf YouTube oder einschlägigen Foren, bei dem jeder Voyeur auf seine Kosten käme. Das gilt auch und gerade für Autoren.«
»Ja und?« Jacob schnauft ungehalten.
»Ich will damit nur sagen, dass sie im Club nichts zu sehen kriegt, was sie nicht schon woandersher kennt.«
»Hast du sie gefragt?«
»Nein. Du bist derjenige, der alle ihre Bücher gelesen hat. Du hast mir erzählt, was und worüber sie schreibt. Hast mir sogar ein paar Stellen vorgelesen und zwei oder drei Titel empfohlen. Und du wirst es nicht glauben – ich hab da tatsächlich reingeschaut.«
»Ist mir nicht neu.«
»Dann weiß ich nicht, was du hast. Ihre Geschichten sagen doch alles. Außerdem …« Paul bricht ab und legt den Kopf schief. »Erinnerst du dich, womit wir sie provoziert haben, als wir sie gerade erst kennengelernt hatten?« Er wartet einen Moment, bevor er die Antwort selbst gibt: »Dass vieles in ihren Romanen erstunken und erlogen sei.« Wieder legt er eine Pause ein. »Und erinnerst du dich auch, wie sie darauf reagiert hat? … Höchst ungehalten. Sie war not amused sozusagen. Fühlte sich als Lügnerin hingestellt. So, mein Lieber, reagiert man aber nur, wenn man eine saubere Weste hat. Und eine saubere Weste bedeutet in ihrem Fall: Sie weiß wirklich, worüber sie schreibt. Bleibt nur noch herauszufinden, woher.«
»Und das ist jetzt dein Argument für diesen Clubbesuch, oder wie?«
Paul nickt. Natürlich ist es das. Liegt doch wohl auf der Hand.
Für ein paar Sekunden legt sich Schweigen zwischen sie.
»Und wie willst du das anstellen, sie dorthin zu bekommen?«, fragt Jacob schließlich.
Wird aber auch Zeit, dass er seinen Widerstand aufgibt. Warum hat er sich so? Ist doch selbst schon dort gewesen, um beim Bondage zuzuschauen.
Paul holt tief Luft und setzt eine geheimnisvolle Miene auf. »Ich dachte, wir tun es nach ihrer Lesung. Die Atmosphäre mit Matts Bildern wird sie in die richtige Stimmung versetzen.«
»Ach, hast du deine Meinung über ihn und diese gemeinsame Vernissage also geändert?«
»Hab ich nicht. Aber seine SM-Fotografien sind unbestritten mit die besten, die ich kenne.«
Jacob verschränkt die Arme vor der Brust und mustert ihn aufmerksam. »Warum nur werd ich das Gefühl nicht los, du bastelst dir die Dinge mal wieder so hin, wie sie für dich passen?«
»Weil es so ist.« Paul grinst. »Ich muss doch das Beste aus dieser beschissenen Situation herausholen.«
Der Blick seines Freundes wirkt noch immer skeptisch.
»Wie genau stellst du dir das vor? Spazieren wir einfach hinein und tun so, als wäre es das Normalste, sie in einen SM-Club mitzunehmen?«
»Heißt das, du bist dabei?«
»Das heißt, dass ich dich im Auge behalte. Auf gar keinen Fall geht ihr dort allein hin!«
Paul hebt beschwichtigend die Hand. »Entspann dich. Wir werden uns das Ganze nur anschauen.«
»Erzähl mir nichts. Ich kenn dich. Wenn du erst dort bist …«
»Nein, Jack. Versprochen. So viel Verantwortungsgefühl darfst du mir schon zutrauen. Wir gucken, trinken vielleicht was an der Bar, reden ne Runde mit Alex und verschwinden wieder.«
»Hast du auch bedacht, dass sie das vielleicht gar nicht will?«
Paul lächelt vor sich hin. »Ich hab nicht die Absicht, sie zu fragen.«
»Sondern?«
»Ich frage dich. Das muss reichen. Wenn Louisa mir vertraut, wird sie sich ohne viel Gerede darauf einlassen.«
»Dann ist das also ein verdammter Test?« Jacob schüttelt missbilligend den Kopf.
»Quatsch! Natürlich nicht. Aber auf irgendeine Weise muss ich meine Dominanz doch zeigen können. Du hast neulich selbst zu ihr gesagt, sie hätte kein Mitspracherecht, wenn es um Sex ginge. Sie solle sich daran gewöhnen, dass wir am längeren Hebel sitzen. Stimmts?« Er lächelt süffisant und fügt hinzu: »Wir sollten deinen Worten also Taten folgen lassen.«

Falls ihr jetzt fürchtet, ihr hättet was verpasst – nein, dem ist nicht so. Die Talks 11 bis 18 habe ich nicht veröffentlicht. Aus gutem Grund. Denn:

DER SCHNEEMÄNNER-TALK erscheint voraussichtlich am 6. Mai als eBook und Taschenbuch auf amazon – in deutlich erweiterter Form (insgesamt 25 Gespräche) und komplett überarbeitet (beispielsweise tragen jetzt alle Gespräche auch einen aussagekräftigen Titel).

Außerdem dürft ihr euch auf ein ungewöhnliches Cover freuen. So jedenfalls seid ihr es bisher nicht von mir gewohnt. Einen winzigen Blick darauf gewährt euch das Teaserbild zu diesem Beitrag ;-)

PS: Und nicht wundern – bis auf einen sind auch die früheren Talks vorläufig nicht verfügbar. Die stecken schon im geplanten Buch ;-)

DARK DANCERS – Sammelband mit Teil 1 und 2 erschienen

Für Freunde tiefgründiger, gefühlvoller Geschichten mit anspruchsvoller Erotik gibt es jetzt Teil 1 und 2 der DARK DANCERS Reihe als Sammelband auf amazon. Also genau das Richtige, um die langen Osterferien zu überstehen *lach

Das Besondere an dieser Ausgabe – aufgrund einiger Kommentare über die detaillierten Tagebuchaufzeichnungen von Lily habe ich diesen Teil nun spürbar gekürzt. Ich denke, die Geschichte ist dadurch noch mehr auf den Punkt gebracht und knackiger geworden. Aber überzeugt euch gern selbst ;-)

Im KU-Abo von amazon lest ihr wie gewohnt gratis. Ansonsten gilt derzeit der Einführungspreis von 2,99 € statt 6,99 €. Natürlich nur für kurze Zeit ;-)

Schneemänner-Talk, das 10. Gespräch

»Morgenbriefing«, sagt Jacob, als Paul am Freitagfrüh schon nach dem ersten Klingeln das Telefonat entgegennimmt.
»Hast du Langeweile?«
Er hört den Freund geräuschvoll seinen Kaffee schlürfen. »Nee, Neuigkeiten von Louischen.«
»Neuigkeiten? Haben wir unserer Frau gestern nicht zur selben Zeit unsere Aufwartung gemacht?«, erinnert er ihn an das gemeinsame Essen in Louisas Wohnung.
Auf Jacobs Gesicht schleicht sich ein Grinsen. Wie geschwollen Paul manchmal redet …
»Haben wir. Aber es gab noch ein weiteres Gespräch.«
Schweigen am anderen Ende. »Ah ja«, sagt Paul dann.
»Sie konnte nicht schlafen«, fährt Jacob fort. »Hat zu viel gegrübelt.«
»Und dann rief sie dich an? Oder du sie?«
»Sie mich.«
Paul brummelt irgendwas Unverständliches vor sich hin.
»Sie macht sich Gedanken darüber, dass sie zwei Männern nicht genügen könnte.«
»Nicht genügen? Wie kommt sie darauf?«
»Keine Ahnung. Ist nicht so einfach für sie, unsere Bedürfnisse zu begreifen.« Jacob macht eine kurze Pause und fügt dann hinzu: »Sie hat mich gefragt, ob ich auch SMler bin.«
»Und?«
»Ich hab ihr erklärt, worin wir beide uns unterscheiden.«
»Hmhm.«
»Sie fragt sich, wie es jetzt weitergeht«, sagt Jacob. »Nur Sex könne es doch nicht sein.« Er lacht leise. »Sie wünscht sich Normalität.«
»Normalität, aha.«
»Wie in jeder anderen Beziehung.«
»Hmhm.«
»Du kriegst heute aber auch echt nicht die Zähne auseinander, Alter.« Jacob unterbricht erneut. »Jetzt ist Kino angesagt«, fährt er dann fort. »Hab ich heute Nacht spontan entschieden.«
»Das ist für dich normal?«
»Findet Louisa jedenfalls. Kino, Freunde treffen … Ich dachte, Kino ist für den Anfang okay. Samstagabend?«
»Ihr habt euch also schon festgelegt?«
»Das war meine Idee. Samstag könnte am ehesten passen, nahm ich an.« Wieder lacht er. »Musst dich jetzt wohl dran gewöhnen, dass du mich öfter auf dem Hals hast, als dir lieb ist.«
»Wer hätte das gedacht«, gibt Paul brummend zurück.
Jacob räuspert sich. »Am Ende hatten wir Telefonsex.«
»Auch das noch.«
»Ein Problem für dich?«
»Sollte es?«
»Natürlich nicht. Ich konnte dich schlecht vorher fragen, ob du einverstanden bist.«
»Ist sie gekommen?«, will Paul wissen.
»Natürlich.«
»War ja klar. Der Frauenversteher at its best. Aber gut zu wissen.« Offensichtlich hantiert er gerade am Geschirrspüler. Es klappert. »Kann ich beim Dirty Talk noch ne Schippe drauf legen.«
»Mann!«
»Ja, was? Wenn sie nur durch Quatschen kommt, ist doch vielversprechend. Meinst du nicht?«
Jacob denkt darüber nach, ob es eine gute Idee war, Paul von Louisas nächtlichem Anruf zu berichten. Aber sie haben vereinbart, dass sie sich über wesentliche Details austauschen. Das ist eines für ihn.
»Willst du sie eigentlich immer noch?«, fragt er zögernd.
Für ihn ist die Sache nach wie vor klar. Aber Paul … Irgendwie ist der heute komisch.
»Du zweifelst nicht wirklich, oder?«
»Keine Ahnung. Vielleicht hast du deine Meinung nach gestern Abend geändert.«
»Hab ich nicht, Blödmann.«
»Dann hast du also doch ein Problem damit, dass wir später noch …«
»Herrgott!« Paul seufzt schwer. »Eigentlich nicht. Aber uneigentlich grüble ich darüber, warum du und nicht ich.«
Jacob schweigt betroffen. »Da ist was zwischen euch«, stellt er schließlich fest. »Ich glaub, ihr braucht dringend mal Zeit ohne mich.«
»Quatsch. Wir sind nun mal zu dritt.«
»Was nicht automatisch bedeutet, dass die Gefühlslage auf allen Seiten dieselbe ist.«
»Lass uns Samstag ins Kino gehen und gut ist.«
»Aber du verheimlichst mir nichts, oder?«
Paul brummt genervt in den Hörer. »Ich muss in die Praxis. Der Tag wird lang.« Dann murmelt er einen Abschiedsgruß und beendet das Gespräch.
Jacob lässt das Handy sinken. Na wunderbar. Sie sind noch nicht mal richtig in Fahrt gekommen und schon bahnen sich Probleme an …

Romanrecherche in Eis und Schnee 2

Während die Sonne um die Mittagszeit diese Winteridylle zaubert, zieht über der Ostsee hinterm Haus eine schwarze Sturmfront auf. Dieses Foto ist echt und kein Fake!

Heute geht’s um Romanrecherchen für »Die Schneemänner«. Konkret um das Schneechaos, in dem sich Jacob, Paul und Louisa kennen lernen. Denn auch das hab ich tatsächlich erlebt.

Zu Recherchen für diese Story bin ich im Januar an die Küste gefahren. Allerdings ohne zu wissen, was wirklich auf mich zukommt. Wer ahnt schon solche Katastrophen voraus und begibt sich freiwillig in Gefahr? Wenn die Reise in den Norden auch im Schnee stattgefunden hat. Aber den bringt der Winter nun mal mit sich. Schnee, Frost, graue Tage und viel Nebel. Alles normal. Hat was Mystisches, bei Eiseskälte im Nebel rumzulaufen ;-)

Am selben Tag etwa eine halbe Stunde zuvor. Shooting bei schönstem Sonnenschein. Das Meer ist beinahe glatt. Die Ruhe vor dem Sturm.

Leser haben oft nachgefragt, wo denn nun eigentlich das Hotel steht, in dem Louisa ihre Schneemänner kennengelernt hat. Ich kann euch verraten: Nicht dort, wo der Sturm tobte. Denn bei allem, was ich an Locations recherchiere, verfremde ich auch. So hat also der Sturm auf dem Darß getobt. Während sich das Hotel mit Pool, in dem Louisa regelmäßig ihre Runden dreht, mehr als einhundertfünfzig Kilometer weiter östlich befindet. Allerdings herrschte zu jener Zeit auch dort der witterungsbedingte Ausnahmezustand.

Aber kehren wir zurück auf’s so genannte Fischland, wo ich gerade noch damit beschäftigt war, ordentlich Lokalkolorit in mich aufzusaugen, als ich beim Einkaufen im Supermarkt bemerkte, dass die Einheimischen offensichtlich Lebensmittel bunkerten. Die Regale waren wie leergefegt, in den Einkaufswagen türmten sich die Waren. Die Stimmung wirkte irgendwie merkwürdig. An der Fleischtheke erfuhr ich schließlich den Grund. Die Wetterfrösche hatten Schneesturm angekündigt – ich meine, wer hört schon Nachrichten, wenn er auf Recherche ist. Ich hatte also von nix ne Ahnung. Aber ich hoffte, das Reetdachhaus, in dem ich Quartier bezogen hatte, wäre sicher. Immerhin stand es, so wie Pauls Haus, direkt hinter den Dünen.

Über die Tage verteilt hatte es immer wieder mal geschneit. Aber in der folgenden Nacht kam es tatsächlich richtig dicke. Der Vermieter, der jeden Morgen damit beschäftigt war, einen Fußweg zwischen Haus und Carport freizuschaufeln, hatte sichtlich Mühe mit dem vielen Neuschnee. Weil aber die Sonne schien, hielt ich es für einen ganz normalen Wintertag und poste bei bester Laune für ein paar Strandfotos. Aber seht ihr hinter mir die dunkle Wand? Auf den Fotos für die Schneemänner-Cover macht sie sich auch gut, oder? Ich finde immer, diese Bilder sehen total unwirklich aus. Die von der Sonne in Szene gesetzte traumhafte Winterwonderworld will so gar nicht zu dem schwarzen Himmel dahinter passen …

Am Tag vor dem Sturm. Ordentlicher Wellengang, aber noch fühlt sich alles nur nach einem kräftigen Wind an der See an. Seht ihr den breiten Strand?

Doch die schwarze Wand löste sich nicht in Wohlgefallen auf, sondern brachte einen Sturm, der sich gewaschen hatte. Nachmittags gegen vierzehn Uhr war es bereits stockdunkel. Ich suchte sämtliche Kerzen in der Ferienwohnung zusammen, weil ich mit einem Stromausfall rechnete. Und ich weiß nicht mehr, wie oft ich später angestrengt in die Dunkelheit starrte. Immer in der Angst, das Wasser könnte höher steigen und über den Deich laufen. Die Windgeräusche jedenfalls waren zum Fürchten und raubten mir den Schlaf.

Am nächsten Tag, einem Sonntag, war das Chaos perfekt. Der Verkehr auf dem Darß war zusammengebrochen, zahlreiche Orte von der Außenwelt abgeschnitten. Die beiden Küstenautobahnen versanken unter hohen Schneeverwehungen, in denen schon nachts hunderte Autofahrer steckengeblieben waren. Die Polizei riet davon ab, das Auto zu benutzen, der öffentliche Nahverkehr war längst eingestellt. Erinnert an das, was dieser Tage in den Alpen geschieht, oder? Vielleicht lag nicht ganz so viel Schnee, aber genügend, um die gesamte Küstenregion über mehrere Tage lahmzulegen.

Am Tag nach dem Sturm. Die aufgepeitschte Ostsee hat den Strand gänzlich geschluckt. Das Wasser frisst bereits an den Dünen …

Was tut man in einem solchen Fall? Abwarten, Tee trinken, vernünftig sein. Vor allem aber alle bisherigen Pläne über den Haufen werfen. Ich verlängerte meinen Aufenthalt und ging im Sturm spazieren. Als ich zwei Tage später dann doch die Heimreise antrat, war der Sturm noch so stark, dass auf der nördlichen Richtungsfahrbahn noch immer nichts ging. Trotz Räumfahrzeugen wehte sie ständig wieder zu. In Richtung Berlin hatten wir Glück, weil ein Schneepflug vor uns her fuhr. Wie viel Glück das aber wirklich bedeutete, wurde erst am Abend klar. Als dieselbe Autobahn wegen anhaltender Schneeverwehungen erneut unpassierbar geworden war. Glück im Unglück, würde ich sagen. Traumhafte Bilder und die Erinnerung an ein Schneechaos, das den perfekten Einstieg in »Die Schneemänner« bot.

Schaut euch gern auch den Buchtrailer auf YouTube an – die Fotos darin sind ebenfalls während dieser Recherchetour entstanden.

Romanrecherchen in Eis und Schnee 1

Ich bin gern zu Recherchezwecken unterwegs. Das wisst ihr spätestens seit meinem Schottland-Roman. Allerdings kann niemand so ohne weiteres erkennen, unter welch widrigen Umständen die manchmal stattfinden. Oder könnt ihr euch vorstellen, dass es lustig ist, bei minus 20° ein Fotoshooting durchzuziehen?

Doch, ist es. In dicken Klamotten jedenfalls. Deshalb gibt es auch dieses Bild von mir mit den etwas albernen Verrenkungen im Skianzug ;-) Es entstand am Neujahrsmorgen in der größten Wanderdüne Europas. Sie grenzt westlich an das kleine polnische Ostseebad Leba.

Die Ostsee erstarrt noch in Bewegung. Hier ein Wellental direkt vorm Strand.

Normalerweise ist Leba die beliebteste Sommerfrische für die Polen. Auch wegen der riesigen Wanderdüne. Doch am 1. Januar 2016 war dort keine Menschenseele. Bei minus 20° blieben die Silvesterberauschten wohl lieber im Bett. Der perfekte Moment also, um der Atmosphäre einer menschenleeren Wüste nachzuspüren.

In jenem Winter gab es keinen Schnee. Und bis zum 30.12. im Grunde auch nur graues Ekelwetter. Aber dann schlug die so genannte russische Kältepeitsche zu. Und da man in Leba, das etwa 500 km östlich von Berlin absolut ungeschützt an der Ostsee liegt, der russischen Grenze sehr nahe kommt, schlug sie dort wohl um so erbarmungsloser zu. Innerhalb von wenigen Stunden sank das Thermometer von knapp 10° über Null auf 10° unter Null. Nachts weiter auf minus 20°. Bei der Ankunft in Leba war der Hafen des beschaulichen Ortes noch eisfrei. Drei Tage lagen die Fischerboote bewegungslos im Eis. Sie waren eingefroren.

Das Seil im Vordergrund begrenzt die Gefahrenzone der Düne.

Für die schönsten Naturplätze gilt ja oft: Sie sind mit dem Auto nicht erreichbar. Die Sanddüne von Leba macht da keine Ausnahme. Man hat die Wahl zwischen einem 8 km und einem 16 km langen Fußmarsch am Strand entlang. Ich liebäugelte tatsächlich einen Moment mit dem längeren Weg. Aber am Ende tat es auch der Kürzere. Und bei dem kann man sogar schummeln und den größeren Teil der Strecke mit einem Elektrokarren zurücklegen ;-) Stellt ihn euch wie eine Art Lore vor. Zu allen Seiten offen, zugig. Wir froren erbärmlich und waren froh, als wir uns endlich wieder selbst bewegen mussten.

Aber warum genau tut man sich das an? Für mich ist Vor-Ort-Recherche die beste Inspiration. Ich brauche die Atmosphäre, um gut in die Story zu finden. Ich will wissen, wie der Ort der Handlung riecht. Wie es sich anfühlt, dort zu sein. Wie die Menschen ticken, die dort leben. Was sie glücklich macht und was traurig. Und was mich selbst mit diesem Ort verbinden könnte. Wenn ich durch die Straßen laufe, werde ich innerlich zu einem Protagonisten meiner Geschichte. Ich versuche, die Dinge mit seinen Augen zu sehen und mit seinem Herzen zu erfühlen. Was würde er tun, wenn er hier wäre? Und welche Auswirkungen hat das auf meinen Roman? Kann ich ihn so schreiben, wie ich es geplant habe? Oder habe ich plötzlich völlig neue Aspekte entdeckt, die ich berücksichtigen muss?

Was aus der Recherche in der polnischen Sahara wurde, wie die Wanderdüne von Leba auch genannt wird? Lest selbst. Hier ein Auszug aus dem Roman „Sand des Vergessens“, der 2016 erschien.

Die Wanderdüne erreicht eine Höhe von über 40 Metern.

Mir bleibt an dieser Stelle noch zu sagen, dass wir leider keinen heißen Tee dabei hatten und das Fotoshooting auch ziemlich kurz hielten. Zum einen, weil die Akkus unserer Kameras bei diesen Temperaturen innerhalb kürzester Zeit den Geist aufgaben. Und zum anderen, weil man sofort das Gefühl hatte einzufrieren, sobald man zum Stillstand kam oder gar die Handschuhe auszog, um die Kamera bedienen zu können. Der scharfe Wind ließ die minus 17° an jenem Tag wie minus 27 erscheinen …

Das war Teil 1 der Romanrecherchen in Eis und Schnee. Morgen lest ihr an dieser Stelle Teil 2. Dann über den Schneesturm, der für die Geschichte um »Die Schneemänner« zur Vorlage wurde.

Schneemänner Teil 12+13 erscheint später

Liebe Schneemänner-Fans,

das ist eine Entscheidung, die ich eigentlich nie treffen wollte. Immer bisschen enttäuschend, wenn der Erscheinungstermin eines Buches verschoben wird. Und bislang hab ich das vermeiden können. Jetzt allerdings muss ich zum ersten Mal auf euer Verständnis hoffen.

Der Jahreswechsel hat mich in meiner Kreativität ausgebremst. Trotz erhöhten Schokoladenkonsums. Manches ist nicht so gelaufen, wie ich gewollt hätte. Und dann hab ich gleich am 1.1. mein Vorhaben für dieses Jahr in die Tat umgesetzt und die Arbeit mit einer neuen Autorensoftware begonnen. Insbesondere das Erscheinungsbild der eBooks wird davon profitieren. Aber sich in neue Technik einzuarbeiten, bremst natürlich den Schreibfluss ebenfalls.

Nun bin ich endlich in Schwung gekommen. Die Geschichte nimmt Gestalt an. Doch den Zeitverzug kann ich leider nicht mehr wettmachen. Gerade das Finale dieses mehrteiligen Romans soll ein wirklich schönes werden, keine halbe Sache. Ich möchte, dass ihr begeistert seid.

Deshalb erscheint die voraussichtlich letzte Staffel der Schneemänner einen Monat später. Ich habe den Termin bei amazon um 30 Tage, also auf den 08.03.2019, verschoben. Sollte ich früher fertig sein, werden alle Vorbesteller automatisch auch früher beliefert. Ansonsten erfahrt ihr den aktuellen Stand der Veröffentlichung hier bzw. in den sozialen Medien.

In der Hoffnung darauf, dass ihr mir dennoch wohlgesonnen bleibt,

eure Nora

PS: Vielleicht ist euch in der Zwischenzeit der geheime SCHNEEMÄNNER-TALK ein kleiner Trost. Hier geht’s zu den ersten Gesprächen …

 

Der geheime Schneemänner-Talk

Paul und Jacob erweisen sich als echte Gentlemen. Sie wollen uns den Start ins neue Jahr versüßen. Cool, oder? Ab sofort dürfen wir sie belauschen. Ihre geheimen Gespräche. Die, die sie in den ersten Teilen der Schneemänner-Reihe führten, in denen wir die Story nur aus Louisas Perspektive lesen konnten. Sie gestatten uns sogar einen Blick in die Vor-Louisa-Ära. Auf jenen Tag, da sie in einer Kneipe zusammen saßen und auf die verrückte Idee kamen, sich eine Frau zu teilen …

Merkt euch also den 1. Januar 2019 vor. Da startet „Der geheime Schneemänner-Talk“ hier auf meinem Blog. Und ich bin schon total gespannt, Paul und Jacob mal von einer ganz anderen Seite zu erleben.

Eines muss ich euch übrigens gleich beichten. Die beiden sexy Ärzte legen Wert auf ihre Privatsphäre. Deshalb darf ich an dieser Stelle nur die ersten zwei Gespräche veröffentlichen. Ich musste versprechen, alle anderen ausschließlich für Newsletter-Abonnenten zugänglich zu machen. Schon bisschen merkwürdig, sie nehmen ja eigentlich nie ein Blatt vor den Mund. Aber wer weiß, worüber sie diesmal so reden wollen? Sind ja schließlich echte Männergespräche. Und vielleicht nicht alles jugendfrei *kicher. Lassen wir uns überraschen …

Ach ja – zur Newsletter-Anmeldung geht’s entweder oben rechts oder hier entlang :-)

Ich wünsche euch allen ein entspanntes Jahresende und viel Glück für 2019!

Eure Nora