GEWINNSPIEL zu „Kilted Love“

Ihr Lieben,

wie bereits angekündigt, gibt es zum Erscheinen meines neuen Romans „Kilted Love“ wieder ein Gewinnspiel. Wer also schon immer mal einen Blick unter den Kilt eines Schotten werfen wollte, sollte sein Glück wagen *kicher … Aber im Ernst: Ich hab mir einiges einfallen lassen, damit ihr Spaß habt.

Was müsst ihr also tun?
Natürlich zunächst einmal „Kilted Love“ lesen. Denn nur dann wird es euch gelingen, die Frage zum Gewinnspiel zu beantworten. Sie lautet: Welche 2 Buchstaben hat Fionas Mutter in das Liebesherz am Baum geritzt? Kennt ihr die Antwort, dann schreibt mir eine Mail unter dem Stichwort GEWINNSPIEL an nora(et)nora-amelie.de. Nennt für die Verlosung bitte auch euren Namen und die Mailadresse, damit ich euch erreichen kann.

Einsendeschluss: 19.04.2020, 24 Uhr* – wegen erheblicher Lieferverzögerungen bei den Taschenbüchern verlängert bis zum 22.04.2020, 24 Uhr.  Der Rest des Zeitplans bleibt bestehen.

Was gibt es zu gewinnen?
Unter allen Teilnehmern verlose ich insgesamt 5 Gewinne. Dazu gehören:

  • ein großformatiges, auf Leinwand gezogenes Foto, das ich von meiner Recherchetour durch Schottland mitgebracht habe (der Gewinner kann aus 3 Motiven wählen)
  • 3 signierte Taschenbücher von „Kilted Love“
  • ein großes Album der schottischen Kultband Runrig mit 6 CDs
  • ein Buch mit Fotos von 101 Männern im Kilt, damit die Frage der Fragen endlich mal geklärt werden kann ;-)
  • ein Reise-Wörterbuch für den, der sich in Schottland auf Gälisch verständigen will
  • ein schottisches Märchenbuch
  • eine Karte sämtlicher Outlander-Filmlocations mit Beschreibungen, welche Szene wo gedreht wurde
  • mehrere Karten der Isle of Skye und der nördlichen Highlands.

Teilnahmebedingungen: Mitmachen könnt ihr, wenn ihr volljährig seid und euren Wohnsitz in Deutschland habt. Die fünf Gewinner werden bis zum 26.04.2020 per Los ermittelt (unter Ausschluss des Rechtsweges) und hier sowie im Newsletter bekanntgegeben, aus Datenschutzgründen jedoch nur mit Vornamen und Wohnort. Die Benachrichtigung der Gewinner erfolgt am 27.04.2020 per Mail. Sollte ein Gewinner seinen Gewinn nicht bis zum 30.04.2020 per Mail bestätigt haben, wird neu verlost. Der Versand der Gewinne erfolgt aufgrund der aktuellen Situation erst nach bundesweiter Aufhebung der Kontaktsperre. Wegen des konkreten Termins setze ich mich mit den Gewinnern persönlich in Verbindung.

*Vorsichtshalber weise ich darauf hin, dass sich aus aktuellem Anlass auch der Einsendeschluss für das Gewinnspiel nach hinten verschieben kann. Das ist wiederum abhängig von der Lieferbarkeit der Taschenbücher – damit alle Leser dieselben Teilnahme-Chancen haben. Weitere Termine würden entsprechend angepasst werden.

Datenschutz: Eure Mails an mich werden nach Ende des Gewinnspiels, spätestens nach Versand der Gewinne, gelöscht. Eure Namen und Mailadressen benutze ich ausschließlich für die Verlosung im Rahmen dieses Gewinnspiels, sie werden anschließend ebenfalls gelöscht. Weitere Hinweise zum Datenschutz findet ihr hier auf meiner Webseite.

Der Veranstalter dieses Gewinnspiels bin ich, Nora Amelie. Und ich wünsche euch ganz viel Spaß mit »Kilted Love« und beim Rätselraten :-)

Bis bald, bleibt gesund und genießt trotz allem das Osterfest!

Eure Nora

 

Die Gewinner stehen fest!

Für die Auslosung der Gewinner des Weihnachtsgewinnspiels 2019 habe ich mir Verstärkung geholt. Da meine beiden kleinen Glücksengel leider verhindert waren, musste ein großer Hand anlegen, wie ihr auf nebenstehendem Foto erkennt ;-)

Die drei Gewinner sind inzwischen benachrichtigt. Über den Hauptpreis darf sich Zita N. freuen. Die beiden anderen Preise gehen an Kirsten H. und Selina R.

Und jetzt wollt ihr sicher auch die Auflösung erfahren, oder? Die ist spannend. Denn einen ganz speziellen Titel hat niemand von euch erraten. Dabei handelt es sich ausgerechnet um eines der bekanntesten Weihnachtslieder überhaupt ;-)

Folgende Lieder sind im »SchneeblumenZauber« zu finden:

Walking in a Winterwonderland (Kap. 1)
O du Fröhliche (Kap. 5)
Stille Nacht, heilige Nacht (Kap. 5)
Leise rieselt der Schnee (Kap. 5)
Alle Jahre wieder (Kap. 7)
Schneeflöckchen, Weißröckchen (kap. 7)
Sind die Lichter angezündet (Kap. 7)
Jauchzet, frohlocket! (Kap. 7)
Jingle Bells (Kap. 12)

Ein großes DANKE an alle, die bei diesem Gewinnspiel mitgemacht haben! Und bitte nicht traurig sein, wenn euch das Glück diesmal nicht hold war. Ich plane nämlich gerade schon das erste Gewinnspiel für 2020. Es hat wieder mit einem neuen Roman zu tun. Und ich glaube, ich kann euch überraschen ;-)

Bleibt also schön neugierig und vor allem: HAPPY NEW YEAR 2020!

Eure Nora

 

Am 20.06. gibt’s eine nagelneue Geschichte!

Ich bin mir sicher, dass viele von euch schon lange darauf warten :-)

Neue Geschichte bedeutet natürlich auch Protagonisten, die euch gänzlich unbekannt sind. Obwohl ich ja schon vor Monaten angedeutet habe, es ginge diesmal um drei Männer. Aber warum und welche Story genau dahinter steckt, verrate ich an dieser Stelle noch nicht. Ich glaube, manchmal ist es einfach schön, ein Cover zu sehen und Zeit zu haben, darüber das Kopfkino anlaufen zu lassen, oder? … Hier ist es also. Gefällt es euch?

Aber ich hab trotzdem noch eine zweite Neuigkeit für euch. Zum Wochenende verschicke ich den nächsten Newsletter. Und der enthält … tatatataaaa … Prolog und erstes Kapitel des neuen Romans. Sozusagen zur Einstimmung. Das wird euch hoffentlich die Zeit bis zum Erscheinungstag von „Tausend dunkle Nächte“ am 20.06. ein wenig verkürzen :-)

Wer also in den Genuss des Vorablesens kommen möchte und sich noch nicht für meinen Newsletter angemeldet hat, kann das oben rechts oder über diesen Link hier tun. Alle anderen – haltet die Augen offen! Es gibt bald weitere Hinweise auf den neuen Roman :-)

Schneemänner-Talk, das ganze Buch

Nun ist es soweit – der komplette Schneemänner-Talk ist als Buch erschienen. Fast 30 Talks, die meisten davon vollkommen neu für euch, bilden eine Geschichte, in der es vordergründig um die Sicht des Mannes auf seine Traumfrau geht. Insgesamt etwa 150 Taschenbuch-Seiten amüsante Männergespräche erwarten euch.

Bei der Covergestaltung gehe ich diesmal gänzlich neue Wege. Schreibt mir gern in die Kommentare, wie ihr das Ergebnis findet ;-) Bin gespannt.

Das eBook gibt’s derzeit zum Freundschaftspreis von 0,99 € statt 2,99 €. Das Taschenbuch wird in Kürze auch zur Verfügung stehen. Beide Ausgaben findet ihr dann auf amazon.

Habt Spaß beim Lesen! Und wenn ihr im Anschluss eine kurze Rezension auf amazon hinterlasst, freue mich mich riesig.

Eure Nora

DARK DANCERS – Sammelband mit Teil 1 und 2 erschienen

Für Freunde tiefgründiger, gefühlvoller Geschichten mit anspruchsvoller Erotik gibt es jetzt Teil 1 und 2 der DARK DANCERS Reihe als Sammelband auf amazon. Also genau das Richtige, um die langen Osterferien zu überstehen *lach

Das Besondere an dieser Ausgabe – aufgrund einiger Kommentare über die detaillierten Tagebuchaufzeichnungen von Lily habe ich diesen Teil nun spürbar gekürzt. Ich denke, die Geschichte ist dadurch noch mehr auf den Punkt gebracht und knackiger geworden. Aber überzeugt euch gern selbst ;-)

Im KU-Abo von amazon lest ihr wie gewohnt gratis. Ansonsten gilt derzeit der Einführungspreis von 2,99 € statt 6,99 €. Natürlich nur für kurze Zeit ;-)

Romanrecherche in Eis und Schnee 2

Während die Sonne um die Mittagszeit diese Winteridylle zaubert, zieht über der Ostsee hinterm Haus eine schwarze Sturmfront auf. Dieses Foto ist echt und kein Fake!

Heute geht’s um Romanrecherchen für »Die Schneemänner«. Konkret um das Schneechaos, in dem sich Jacob, Paul und Louisa kennen lernen. Denn auch das hab ich tatsächlich erlebt.

Zu Recherchen für diese Story bin ich im Januar an die Küste gefahren. Allerdings ohne zu wissen, was wirklich auf mich zukommt. Wer ahnt schon solche Katastrophen voraus und begibt sich freiwillig in Gefahr? Wenn die Reise in den Norden auch im Schnee stattgefunden hat. Aber den bringt der Winter nun mal mit sich. Schnee, Frost, graue Tage und viel Nebel. Alles normal. Hat was Mystisches, bei Eiseskälte im Nebel rumzulaufen ;-)

Am selben Tag etwa eine halbe Stunde zuvor. Shooting bei schönstem Sonnenschein. Das Meer ist beinahe glatt. Die Ruhe vor dem Sturm.

Leser haben oft nachgefragt, wo denn nun eigentlich das Hotel steht, in dem Louisa ihre Schneemänner kennengelernt hat. Ich kann euch verraten: Nicht dort, wo der Sturm tobte. Denn bei allem, was ich an Locations recherchiere, verfremde ich auch. So hat also der Sturm auf dem Darß getobt. Während sich das Hotel mit Pool, in dem Louisa regelmäßig ihre Runden dreht, mehr als einhundertfünfzig Kilometer weiter östlich befindet. Allerdings herrschte zu jener Zeit auch dort der witterungsbedingte Ausnahmezustand.

Aber kehren wir zurück auf’s so genannte Fischland, wo ich gerade noch damit beschäftigt war, ordentlich Lokalkolorit in mich aufzusaugen, als ich beim Einkaufen im Supermarkt bemerkte, dass die Einheimischen offensichtlich Lebensmittel bunkerten. Die Regale waren wie leergefegt, in den Einkaufswagen türmten sich die Waren. Die Stimmung wirkte irgendwie merkwürdig. An der Fleischtheke erfuhr ich schließlich den Grund. Die Wetterfrösche hatten Schneesturm angekündigt – ich meine, wer hört schon Nachrichten, wenn er auf Recherche ist. Ich hatte also von nix ne Ahnung. Aber ich hoffte, das Reetdachhaus, in dem ich Quartier bezogen hatte, wäre sicher. Immerhin stand es, so wie Pauls Haus, direkt hinter den Dünen.

Über die Tage verteilt hatte es immer wieder mal geschneit. Aber in der folgenden Nacht kam es tatsächlich richtig dicke. Der Vermieter, der jeden Morgen damit beschäftigt war, einen Fußweg zwischen Haus und Carport freizuschaufeln, hatte sichtlich Mühe mit dem vielen Neuschnee. Weil aber die Sonne schien, hielt ich es für einen ganz normalen Wintertag und poste bei bester Laune für ein paar Strandfotos. Aber seht ihr hinter mir die dunkle Wand? Auf den Fotos für die Schneemänner-Cover macht sie sich auch gut, oder? Ich finde immer, diese Bilder sehen total unwirklich aus. Die von der Sonne in Szene gesetzte traumhafte Winterwonderworld will so gar nicht zu dem schwarzen Himmel dahinter passen …

Am Tag vor dem Sturm. Ordentlicher Wellengang, aber noch fühlt sich alles nur nach einem kräftigen Wind an der See an. Seht ihr den breiten Strand?

Doch die schwarze Wand löste sich nicht in Wohlgefallen auf, sondern brachte einen Sturm, der sich gewaschen hatte. Nachmittags gegen vierzehn Uhr war es bereits stockdunkel. Ich suchte sämtliche Kerzen in der Ferienwohnung zusammen, weil ich mit einem Stromausfall rechnete. Und ich weiß nicht mehr, wie oft ich später angestrengt in die Dunkelheit starrte. Immer in der Angst, das Wasser könnte höher steigen und über den Deich laufen. Die Windgeräusche jedenfalls waren zum Fürchten und raubten mir den Schlaf.

Am nächsten Tag, einem Sonntag, war das Chaos perfekt. Der Verkehr auf dem Darß war zusammengebrochen, zahlreiche Orte von der Außenwelt abgeschnitten. Die beiden Küstenautobahnen versanken unter hohen Schneeverwehungen, in denen schon nachts hunderte Autofahrer steckengeblieben waren. Die Polizei riet davon ab, das Auto zu benutzen, der öffentliche Nahverkehr war längst eingestellt. Erinnert an das, was dieser Tage in den Alpen geschieht, oder? Vielleicht lag nicht ganz so viel Schnee, aber genügend, um die gesamte Küstenregion über mehrere Tage lahmzulegen.

Am Tag nach dem Sturm. Die aufgepeitschte Ostsee hat den Strand gänzlich geschluckt. Das Wasser frisst bereits an den Dünen …

Was tut man in einem solchen Fall? Abwarten, Tee trinken, vernünftig sein. Vor allem aber alle bisherigen Pläne über den Haufen werfen. Ich verlängerte meinen Aufenthalt und ging im Sturm spazieren. Als ich zwei Tage später dann doch die Heimreise antrat, war der Sturm noch so stark, dass auf der nördlichen Richtungsfahrbahn noch immer nichts ging. Trotz Räumfahrzeugen wehte sie ständig wieder zu. In Richtung Berlin hatten wir Glück, weil ein Schneepflug vor uns her fuhr. Wie viel Glück das aber wirklich bedeutete, wurde erst am Abend klar. Als dieselbe Autobahn wegen anhaltender Schneeverwehungen erneut unpassierbar geworden war. Glück im Unglück, würde ich sagen. Traumhafte Bilder und die Erinnerung an ein Schneechaos, das den perfekten Einstieg in »Die Schneemänner« bot.

Schaut euch gern auch den Buchtrailer auf YouTube an – die Fotos darin sind ebenfalls während dieser Recherchetour entstanden.

„Die Schneemänner“ – Staffel 4 ist da

Lange erwartet und endlich da, die neue Staffel der SCHNEEMÄNNER. Glaubt man ersten Leserstimmen, ist es mehr ein Liebesroman, als dass die Erotik eine vordergründige Rolle spielt. Aber wen wundert’s? Schließlich ist Baby Sophie gerade erst ins Leben der Schneemänner-Familie gepurzelt …

Jedenfalls wird’s stressig für Paul, Jacob und Louisa. Denn nach der Geburt von Sophie spielen die Hormone verrückt. Bei allen dreien. Während Louisa unterm Babyblues leidet, kommt Paul plötzlich überhaupt nicht mehr raus aus dem Kuschelmodus. Jacob, wie immer der ausgleichende Part, hat sich auch verändert. Da muss es irgendein Geheimnis geben, mit dem er partout nicht rausrücken will.

Aus dem pikanten Abenteuer einer Silvesternacht ist richtig Beziehung geworden. Doch der Alltag der Schneemänner-Familie hat so seine Tücken …

Das eBook könnt ihr derzeit zum Freundschaftspreis bei amazon downloaden. Das Taschenbuch braucht noch ein paar Tage, erscheint aber auch demnächst. Mit Teil 10 und 11 ist die Geschichte jedoch noch nicht auserzählt. Zu Beginn des neuen Jahres erwartet euch Staffel 5 mit dem Finale :-) Damit ihr es nicht verpasst – Weihnachten und Silvester treiben den Stresspegel ja immer ordentlich in die Höhe – könnt ihr es in Kürze vorbestellen.

Ich saß selbst in der Mobbing-Falle

In den Rezensionen zu meinem neuen Roman „Dark Dancers – Tania“ finden sich Kommentare wie, die Geschichte sei gut recherchiert, nah an der Wirklichkeit und mit außergewöhnlichem Einfühlungsvermögen geschrieben. Ich freue mich riesig, dass ich meine Leser emotional so berühren kann. Denn die Wahrheit ist: Ich war selbst ein Mobbing-Opfer. Was meine Protagonistin Tania erlebt, habe ich zum Teil am eigenen Leib erfahren.

Das ist jetzt über zehn Jahre her. Trotzdem erinnere ich mich an viele Details so genau, dass ich sie jederzeit wiederaufleben lassen kann. Für meinen Roman habe ich das auch getan. Und es hat mich unruhige Nächte gekostet. Manchmal hatte ich große Zweifel, ob es eine kluge Idee ist, darüber zu schreiben. Die schlimmste Zeit meines Lebens wollte ich wirklich lieber vergessen. Vielleicht aber musste das alles mal raus. Um eine Art Schlusspunkt zu setzen. Im Sinne von »Euch werd‘ ich’s zeigen!« Denn ich hab mich nicht unterkriegen lassen. Ich hatte Glück.

Es liegt mir fern, jetzt klarzustellen, welche Teile der Geschichte der Wahrheit entsprechen und welche fiktiv sind. Oder doch, eines vielleicht: Im Gegensatz zu Tania hatte ich einen sehr verständnisvollen Partner an meiner Seite. So einen Eric-Typen, mit dem ich über alles reden konnte. Der mir Geborgenheit gab. Dem ich blind vertrauen konnte. Wer weiß, ob ich diese Zeit sonst schadlos überstanden hätte.

Aber wie Tania war ich im Zweifel, ob es Sinn macht, wegen Mobbing vor Gericht zu ziehen. Ich war ausgelaugt. Mir fehlte die Kraft dafür. Mir fehlte ein fachlich versierter Anwalt. Und auch sonst war ich nicht im Besitz eines Netzwerkes, das mir an irgendeiner Stelle etwas hätte abnehmen können. Am Ende habe ich keine Therapie gemacht. Ich war nicht monatelang krankgeschrieben. Ich habe einen Haken drunter gesetzt und mich in die Selbstständigkeit gestürzt. Niemals wieder sollte mir jemand sagen dürfen, was ich im Job zu tun und zu lassen habe.

Trotzdem würde ich jedem in einer ähnlichen Situation empfehlen: Hol dir Hilfe!!! Denn der Preis, den man zahlen muss, ist hoch. Den Tinnitus von damals bin ich nie wieder losgeworden. Ich litt lange unter Schlaflosigkeit. Diffuse Ängste machten mir zu schaffen. Erst ein Jahr nach Ende der Attacken fand ich körperlich und mental zu meiner alten Kraft zurück.

Geblieben ist die Hoffnung, den Mobbern nie mehr zu begegnen. Auch wenn es diesen blöden Spruch gibt, man träfe sich immer zweimal im Leben. Wie oft hab ich mir vorgestellt, was ich dann tun oder sagen, wie ich reagieren würde. Das Problem aber ist: So ein Mobbing-Verhältnis hält ein Leben lang. Es löst sich nicht in Luft auf. Der einzige Ausweg besteht darin, auf Distanz zu bleiben. Also egal, was ich tun oder sagen würde, es würde nichts ändern. Das gilt es zu begreifen. Und aus der Situation zu lernen. Stark zu werden.

Passt auf euch auf!

Eure Nora

Hawks Geschichte – Die Autorin im Interview mit Eric

Teamwork. Businessman and businesswoman sitting at table in coffee shop and discuss business plan. On table is laptop, tablet, smartphone, notebook, cup of coffee.Business meeting of partners in cafe.Hin und wieder bitte ich meine Hauptfiguren zum Interview. Ziemlich spannend, was die so über ihre Geschichte verraten ;-) Es ist mal wieder soweit. Und diesmal muss Eric alias Hawk dran glauben. Wobei er sich wie immer ziemlich bedeckt hält. Das schreit also förmlich nach einem weiteren Termin …

Nora Amelie: Ich weiß nicht, ob dir das eigentlich bewusst ist. Aber du bist die derzeit heißeste und gleichzeitig rätselhafteste Romanfigur für meine Leserinnen.
Eric: Tatsächlich.
Nora Amelie: Scheint dich nicht sonderlich zu beeindrucken.
Eric: Sieht das so aus? … Ich grüble nur gerade darüber, warum.
Nora Amelie: Keine Idee?
Eric: Na ja, vielleicht liegt’s am Frühling. Da kommt das Blut in Wallung.
Nora Amelie: (lacht) Spinner.
Eric: Vorsicht, Lady!
Nora Amelie: Hah, da isses!
Eric: Was?
Nora Amelie: Dieser Spruch!
Eric: Der macht euch Frauen an?
Nora Amelie: Nee. Aber die Art, wie du das sagst …
Eric: Ganz normal.
Nora Amelie: Eben nicht. So hast du schon Louisa ständig wuschig gemacht.
Eric: Louisa. (verdreht amüsiert die Augen) Louisa ist speziell.
Nora Amelie: Spezieller als Lily?
Eric: Anders speziell. Lily kenne ich ja kaum.
Nora Amelie: Dabei hat sie dir gerade etwas Wichtiges aus ihrem Leben offenbart.
Eric: Hör bloß auf. Du meinst die letzte Mail, oder? Du bringst mich in Teufels Küche, Nora. Echt jetzt.
Nora Amelie: Mein Job.
Eric: Darüber reden wir noch.
Nora Amelie: (guckt entsetzt, schluckt, errötet) Du bist doch Psychologe. Damit solltest du umgehen können.
Eric: Als ob Psychologen die Weisheit mit Löffeln gefressen hätten.
Nora Amelie: Nicht?
Eric: Wenn’s um die eigenen Angelegenheiten geht, nicht wirklich.
Nora Amelie: Bedeutet das jetzt, du weißt nicht, wie du mit Lily weitermachen sollst?
Eric: Hättest du wohl gern mal? Einen hilflosen Mann?
Nora Amelie: Ähhh, nein. Und speziell in deinem Fall wäre das sehr fatal.
Eric: Warum?
Nora Amelie: Du bist jemand, der alles weiß und alles kann.
Eric: (guckt verdutzt)
Nora Amelie: Ja. Im Roman DIE SCHNEEMÄNNER kommst du so rüber.
Eric: Was hat dir Louisa über mich erzählt?
Nora Amelie: Louisa schweigt sich aus. Aber, mal so zur Info: Sie mag dich.
Eric: (lächelt versonnen)
Nora Amelie: Also was jetzt?
Eric: Was meinst du?
Nora Amelie: Wie geht’s mit euch beiden weiter, mit dir und Lily?
Eric: Bist ganz schön neugierig.
Nora Amelie: Du, das wollen alle wissen!
Eric: Ich werde den Teufel tun und euch jetzt meine Pläne auf die Nase binden.
Nora Amelie: Binden – gutes Stichwort. Wirst du sie fesseln?
Eric: (grinst und schweigt)
Nora Amelie: Was denn dann?
Eric: Hey, du bist die Autorin. Denk gefälligst nach!
Nora Amelie: (errötet) Was gibt’s denn noch so? …
Eric: Ich kann dir ja ein paar Stichworte liefern, wenn du so ahnungslos bist. (Beugt sich zu Nora rüber an ihr Ohr.) Was ich dir, nebenbei gesagt, nicht abnehme.
Nora Amelie: (räuspert sich)
Eric: Also – Nerven, Füße, Kopfkino.
Nora Amelie: Kopfkino! Kopfkino läuft ständig, wenn du die Szene betrittst.
Eric: So muss das sein.
Nora Amelie: Ich sage nur ‚Schwarzer Reiter‘.
Eric: (grinst verschlagen) Nett, oder?
Nora Amelie: Eher fies.
Eric: Ach komm. Das war doch nicht der Rede wert.
Nora Amelie: Aber die Sache in Sanssouci dann schon.
Eric: Quatsch. Ist auch nur Spaß gewesen.
Nora Amelie: Das heißt, es kommt schlimmer?
Eric: Wer weiß das schon.
Nora Amelie: Ja, ich sollte wohl, denk ich. Ich muss das schließlich aufschreiben.
Eric: Dann mach! Flott, flott! Red nicht so viel! Arbeite lieber!
Nora Amelie: Mann! Ich wollte mich doch nur freundlich mit dir austauschen und den Fortgang der Geschichte besprechen.
Eric: Moment mal. Mit mir als Figur oder mit mir als Psychologe?
Nora Amelie: Wenn du so fragst: Mit dir als Psychologe. Nach dem Motto: Wie ziehe ich den Spannungsbogen so gewaltig wie möglich auf.
Eric: Ah ja. Hat mein Sadismus etwa auf dich abgefärbt?
Nora Amelie: Frag lieber meine Leser. Nach dem Cliffhanger werden die jetzt wissen wollen, ob du Lily erzählst, wer du wirklich bist.
Eric: (grinst verschmitzt) Wer bin ich denn wirklich? …

Na, auf jeden Fall ist er Hauptfigur in meinem neuen Roman „Dark Dancers“ ;-) Als Taschenbuch und als eBook auf amazon erhältlich.

Geschichten aus Schottland und den Highlands

Was geschieht, wenn eine Autorin auf Recherchetour für ihren neuen Roman geht? Läuft alles reibungslos? Muss sie sich Try and error beugen? Oder hebelt gar Unvorhergesehenes sämtliche Pläne aus?

Das könnt ihr nun in meinen Schottland-Geschichten nachlesen und damit mich als Autorin von einer gänzlich neuen Seite kennenlernen. Ein knappes Jahr nach der Reise erzähle ich euch nämlich eine Liebesgeschichte der anderen Art.
„Die schottische Reise. Highlander, Haggis und Heroes“ ist als Taschenbuch und eBook erschienen. Darin enthalten all die zahllosen Beobachtungen und Begegnungen abseits der Wege, die es nicht in meinen Roman geschafft haben, aber ebenfalls wert sind, erzählt zu werden. Witzig, dramatisch, gelegentlich auch ganz und gar unglaublich. Wie die Story über die Midges, die gefährlichsten Tiere Schottlands ;-)

WARUM ICH VON DEN MIDGES NICHT GEFRESSEN WURDE

’In den Highlands gibt’s jede Menge Mücken’, hatte ich gelesen. Horrorgeschichten von winzigen Viechern, die das Atmen schwer machen, einem überall hin kriechen und überhaupt den ganzen Urlaub vergällen, obendrauf. Aber nicht mit mir, dachte ich. Ich würde vorbereitet sein. Für die Planung unserer Reiseroute wollte ich das berücksichtigen.
„Wir umrunden Schottland im Uhrzeigersinn“, erklärte ich Willy.
Er guckte komisch.
„Damit uns die Mücken nicht kriegen!“, fügte ich hinzu. „Ende Mai Anfang Juni haben die Hochzeit. Wenn wir also erst in die Highlands fahren, sind wir wieder weg, wenn sie kommen.“
Sein noch immer ungläubiger Blick sagte alles, nämlich: Die hat sie nicht mehr alle. War mir aber egal. Hauptsache, ich musste mich nicht stechen lassen.

Als Nächstes suchte ich im Internet nach Hinweisen, wie den Plagegeistern beizukommen sei. Mückenspray schloss ich aus. Zu viel Chemie. Klebt eklig, besonders wenn’s warm ist. Und dann das Zeug vielleicht noch ins Gesicht sprühen? Nee, auf gar keinen Fall! Irgendwann stieß ich auf das Foto eines Mannes mit Hut und Moskitonetz und wusste: Das ist es! So was wollte ich auch.
Nur, wenn man sich erst mal richtig auf die Suche macht, ist ein Moskitonetz nicht das Einzige, was man findet. Wie wär’s beispielsweise mit einer G-1000-Hose? Wasserabweisender Stoff hält wohl auch Moskitostiche ab. Irgendwo jedenfalls stand das. Kurzentschlossen bestellte ich mir das Teil. Und ärgerte mich nebenbei, dass ich nur eine dunkle Jacke besaß, wo doch eher helle Kleidung die Plagegeister fern halten sollte. Eigentlich könnte ich ja noch …
Ich dachte plötzlich nur noch in Moskito-Dimensionen. Willy kam aus dem Lachen nicht mehr raus.
Finster machte ich ein Foto: Ich mit Hut und Moskitonetz.
„Du siehst zum Fürchten aus“, schrieb meine Freundin.
Na bitte. War doch genau, was ich wollte! Blieb nur zu hoffen, dass auch die Midges merkten, dass ich ihnen den Kampf angesagt hatte.

Kurz vor der Abreise eine kleine Panikattacke. Die Mücken-App, ich konnte sie nicht downloaden. Wie sollte ich denn nun wissen, wann es wo zum Midges-Count-down kommen würde?
„Sowieso egal“, meinte Willy. „Alle Unterkünfte sind gebucht. Du wirst ja wohl wegen der Mücken nicht spontan umbuchen wollen.“
Ich warf ihm einen Blick zu, der ihm deutlich machte: Ich würde. Kopfschüttelnd ließ er mich stehen.

Dann endlich Schottland. Bereits im Mai sommerlich warm. Aber windig. Kein Mückenwetter. Auch eine Woche später noch nicht. Den Hut trug ich inzwischen beim Wandern, nicht gegen Mücken, wohl aber gegen Sonnenstiche. Wirklich empfehlenswert.
In der zweiten Woche die nördlichen Highlands. Tief drinnen. Kalt. Kein Mückenwetter. Der Hut wanderte auf die Hutablage. Das Moskitonetz hatte ich noch nicht ein einziges Mal ausgepackt.
Schließlich die Ostküste. Vergeblich wartete ich auf dichte Mückenschwärme. Meine G-1000-Hose, die nicht nur Regen und Wind sondern auch Mückenstiche abhalten sollte, schlummerte mittlerweile im Koffer. Sie war mir schlicht zu weit geworden.
Als wir in der dritten Woche unser Quartier in den Cairngorms bezogen, in unmittelbarer Flussnähe, war ich allerdings sicher: Jetzt aber! Lange Wanderung am Wasser entlang, warm, feuchte Wiesen. Die kommen, die Midges. Siegessicher schob ich mein Moskitonetz in die Tasche. Doch ihr ahnt es – wieder nichts.

Ehrlich, ich gab mir Mühe. Ließ keine Ecke aus, die nicht wenigstens ansatzweise mückenfreundlich war. Aber sie kamen einfach nicht. Und mein ganzes schönes Equipment – es war so was von für die Katz!
„Siehste“, sagte Willy, als wir in Newcastle auf die Fähre gen Heimat gingen und ich meinem Mückenschutzprogramm nicht mehr die geringste Aufmerksamkeit schenkte. „Hättest du dir alles sparen können.“
Hätte ich. Ohne Zweifel. Denn die Midges lauerten ganz woanders …

Zu Hause, auf einer schnöden Radtour an einem unspektakulären Flüsschen entlang, fielen sie nur wenige Tage später über uns her. Ich hatte weder meine G-1000-Hose an, noch trug ich Hut und Moskitonetz. Nicht mal eine Sonnenbrille. Die konnte ich in der Dämmerung vergessen. Ich hätte doch gar nichts gesehen.
Aber die verdammten Viecher waren überall. Ich konnte knapp atmen, nicht sprechen und sobald ich anhielt, weil mir eine Mücke ins Auge geflogen war, fraßen sie mich.

Von wegen ’In den Highlands gibt’s jede Menge Midges’! Sie sind hier, direkt unter uns. Und ich höre schon wieder eine an meinem Ohr sirren …

aus DIE SCHOTTISCHE REISE. Highlander, Haggis und Heroes. Als Taschenbuch und eBook auf amazon erhältlich.