Hawks Geschichte – Die Autorin im Interview mit Eric

Teamwork. Businessman and businesswoman sitting at table in coffee shop and discuss business plan. On table is laptop, tablet, smartphone, notebook, cup of coffee.Business meeting of partners in cafe.Hin und wieder bitte ich meine Hauptfiguren zum Interview. Ziemlich spannend, was die so über ihre Geschichte verraten 😉 Es ist mal wieder soweit. Und diesmal muss Eric alias Hawk dran glauben. Wobei er sich wie immer ziemlich bedeckt hält. Das schreit also förmlich nach einem weiteren Termin …

Nora Amelie: Ich weiß nicht, ob dir das eigentlich bewusst ist. Aber du bist die derzeit heißeste und gleichzeitig rätselhafteste Romanfigur für meine Leserinnen.
Eric: Tatsächlich.
Nora Amelie: Scheint dich nicht sonderlich zu beeindrucken.
Eric: Sieht das so aus? … Ich grüble nur gerade darüber, warum.
Nora Amelie: Keine Idee?
Eric: Na ja, vielleicht liegt’s am Frühling. Da kommt das Blut in Wallung.
Nora Amelie: (lacht) Spinner.
Eric: Vorsicht, Lady!
Nora Amelie: Hah, da isses!
Eric: Was?
Nora Amelie: Dieser Spruch!
Eric: Der macht euch Frauen an?
Nora Amelie: Nee. Aber die Art, wie du das sagst …
Eric: Ganz normal.
Nora Amelie: Eben nicht. So hast du schon Louisa ständig wuschig gemacht.
Eric: Louisa. (verdreht amüsiert die Augen) Louisa ist speziell.
Nora Amelie: Spezieller als Lily?
Eric: Anders speziell. Lily kenne ich ja kaum.
Nora Amelie: Dabei hat sie dir gerade etwas Wichtiges aus ihrem Leben offenbart.
Eric: Hör bloß auf. Du meinst die letzte Mail, oder? Du bringst mich in Teufels Küche, Nora. Echt jetzt.
Nora Amelie: Mein Job.
Eric: Darüber reden wir noch.
Nora Amelie: (guckt entsetzt, schluckt, errötet) Du bist doch Psychologe. Damit solltest du umgehen können.
Eric: Als ob Psychologen die Weisheit mit Löffeln gefressen hätten.
Nora Amelie: Nicht?
Eric: Wenn’s um die eigenen Angelegenheiten geht, nicht wirklich.
Nora Amelie: Bedeutet das jetzt, du weißt nicht, wie du mit Lily weitermachen sollst?
Eric: Hättest du wohl gern mal? Einen hilflosen Mann?
Nora Amelie: Ähhh, nein. Und speziell in deinem Fall wäre das sehr fatal.
Eric: Warum?
Nora Amelie: Du bist jemand, der alles weiß und alles kann.
Eric: (guckt verdutzt)
Nora Amelie: Ja. Im Roman DIE SCHNEEMÄNNER kommst du so rüber.
Eric: Was hat dir Louisa über mich erzählt?
Nora Amelie: Louisa schweigt sich aus. Aber, mal so zur Info: Sie mag dich.
Eric: (lächelt versonnen)
Nora Amelie: Also was jetzt?
Eric: Was meinst du?
Nora Amelie: Wie geht’s mit euch beiden weiter, mit dir und Lily?
Eric: Bist ganz schön neugierig.
Nora Amelie: Du, das wollen alle wissen!
Eric: Ich werde den Teufel tun und euch jetzt meine Pläne auf die Nase binden.
Nora Amelie: Binden – gutes Stichwort. Wirst du sie fesseln?
Eric: (grinst und schweigt)
Nora Amelie: Was denn dann?
Eric: Hey, du bist die Autorin. Denk gefälligst nach!
Nora Amelie: (errötet) Was gibt’s denn noch so? …
Eric: Ich kann dir ja ein paar Stichworte liefern, wenn du so ahnungslos bist. (Beugt sich zu Nora rüber an ihr Ohr.) Was ich dir, nebenbei gesagt, nicht abnehme.
Nora Amelie: (räuspert sich)
Eric: Also – Nerven, Füße, Kopfkino.
Nora Amelie: Kopfkino! Kopfkino läuft ständig, wenn du die Szene betrittst.
Eric: So muss das sein.
Nora Amelie: Ich sage nur ‚Schwarzer Reiter‘.
Eric: (grinst verschlagen) Nett, oder?
Nora Amelie: Eher fies.
Eric: Ach komm. Das war doch nicht der Rede wert.
Nora Amelie: Aber die Sache in Sanssouci dann schon.
Eric: Quatsch. Ist auch nur Spaß gewesen.
Nora Amelie: Das heißt, es kommt schlimmer?
Eric: Wer weiß das schon.
Nora Amelie: Ja, ich sollte wohl, denk ich. Ich muss das schließlich aufschreiben.
Eric: Dann mach! Flott, flott! Red nicht so viel! Arbeite lieber!
Nora Amelie: Mann! Ich wollte mich doch nur freundlich mit dir austauschen und den Fortgang der Geschichte besprechen.
Eric: Moment mal. Mit mir als Figur oder mit mir als Psychologe?
Nora Amelie: Wenn du so fragst: Mit dir als Psychologe. Nach dem Motto: Wie ziehe ich den Spannungsbogen so gewaltig wie möglich auf.
Eric: Ah ja. Hat mein Sadismus etwa auf dich abgefärbt?
Nora Amelie: Frag lieber meine Leser. Nach dem Cliffhanger werden die jetzt wissen wollen, ob du Lily erzählst, wer du wirklich bist.
Eric: (grinst verschmitzt) Wer bin ich denn wirklich? …

Na, auf jeden Fall ist er Hauptfigur in meinem neuen Roman „Dark Dancers“ 😉 Als Taschenbuch und als eBook auf amazon erhältlich.

Geschichten aus Schottland und den Highlands

Was geschieht, wenn eine Autorin auf Recherchetour für ihren neuen Roman geht? Läuft alles reibungslos? Muss sie sich Try and error beugen? Oder hebelt gar Unvorhergesehenes sämtliche Pläne aus?

Das könnt ihr nun in meinen Schottland-Geschichten nachlesen und damit mich als Autorin von einer gänzlich neuen Seite kennenlernen. Ein knappes Jahr nach der Reise erzähle ich euch nämlich eine Liebesgeschichte der anderen Art.
„Die schottische Reise. Highlander, Haggis und Heroes“ ist als Taschenbuch und eBook erschienen. Darin enthalten all die zahllosen Beobachtungen und Begegnungen abseits der Wege, die es nicht in meinen Roman geschafft haben, aber ebenfalls wert sind, erzählt zu werden. Witzig, dramatisch, gelegentlich auch ganz und gar unglaublich. Wie die Story über die Midges, die gefährlichsten Tiere Schottlands 😉

WARUM ICH VON DEN MIDGES NICHT GEFRESSEN WURDE

’In den Highlands gibt’s jede Menge Mücken’, hatte ich gelesen. Horrorgeschichten von winzigen Viechern, die das Atmen schwer machen, einem überall hin kriechen und überhaupt den ganzen Urlaub vergällen, obendrauf. Aber nicht mit mir, dachte ich. Ich würde vorbereitet sein. Für die Planung unserer Reiseroute wollte ich das berücksichtigen.
„Wir umrunden Schottland im Uhrzeigersinn“, erklärte ich Willy.
Er guckte komisch.
„Damit uns die Mücken nicht kriegen!“, fügte ich hinzu. „Ende Mai Anfang Juni haben die Hochzeit. Wenn wir also erst in die Highlands fahren, sind wir wieder weg, wenn sie kommen.“
Sein noch immer ungläubiger Blick sagte alles, nämlich: Die hat sie nicht mehr alle. War mir aber egal. Hauptsache, ich musste mich nicht stechen lassen.

Als Nächstes suchte ich im Internet nach Hinweisen, wie den Plagegeistern beizukommen sei. Mückenspray schloss ich aus. Zu viel Chemie. Klebt eklig, besonders wenn’s warm ist. Und dann das Zeug vielleicht noch ins Gesicht sprühen? Nee, auf gar keinen Fall! Irgendwann stieß ich auf das Foto eines Mannes mit Hut und Moskitonetz und wusste: Das ist es! So was wollte ich auch.
Nur, wenn man sich erst mal richtig auf die Suche macht, ist ein Moskitonetz nicht das Einzige, was man findet. Wie wär’s beispielsweise mit einer G-1000-Hose? Wasserabweisender Stoff hält wohl auch Moskitostiche ab. Irgendwo jedenfalls stand das. Kurzentschlossen bestellte ich mir das Teil. Und ärgerte mich nebenbei, dass ich nur eine dunkle Jacke besaß, wo doch eher helle Kleidung die Plagegeister fern halten sollte. Eigentlich könnte ich ja noch …
Ich dachte plötzlich nur noch in Moskito-Dimensionen. Willy kam aus dem Lachen nicht mehr raus.
Finster machte ich ein Foto: Ich mit Hut und Moskitonetz.
„Du siehst zum Fürchten aus“, schrieb meine Freundin.
Na bitte. War doch genau, was ich wollte! Blieb nur zu hoffen, dass auch die Midges merkten, dass ich ihnen den Kampf angesagt hatte.

Kurz vor der Abreise eine kleine Panikattacke. Die Mücken-App, ich konnte sie nicht downloaden. Wie sollte ich denn nun wissen, wann es wo zum Midges-Count-down kommen würde?
„Sowieso egal“, meinte Willy. „Alle Unterkünfte sind gebucht. Du wirst ja wohl wegen der Mücken nicht spontan umbuchen wollen.“
Ich warf ihm einen Blick zu, der ihm deutlich machte: Ich würde. Kopfschüttelnd ließ er mich stehen.

Dann endlich Schottland. Bereits im Mai sommerlich warm. Aber windig. Kein Mückenwetter. Auch eine Woche später noch nicht. Den Hut trug ich inzwischen beim Wandern, nicht gegen Mücken, wohl aber gegen Sonnenstiche. Wirklich empfehlenswert.
In der zweiten Woche die nördlichen Highlands. Tief drinnen. Kalt. Kein Mückenwetter. Der Hut wanderte auf die Hutablage. Das Moskitonetz hatte ich noch nicht ein einziges Mal ausgepackt.
Schließlich die Ostküste. Vergeblich wartete ich auf dichte Mückenschwärme. Meine G-1000-Hose, die nicht nur Regen und Wind sondern auch Mückenstiche abhalten sollte, schlummerte mittlerweile im Koffer. Sie war mir schlicht zu weit geworden.
Als wir in der dritten Woche unser Quartier in den Cairngorms bezogen, in unmittelbarer Flussnähe, war ich allerdings sicher: Jetzt aber! Lange Wanderung am Wasser entlang, warm, feuchte Wiesen. Die kommen, die Midges. Siegessicher schob ich mein Moskitonetz in die Tasche. Doch ihr ahnt es – wieder nichts.

Ehrlich, ich gab mir Mühe. Ließ keine Ecke aus, die nicht wenigstens ansatzweise mückenfreundlich war. Aber sie kamen einfach nicht. Und mein ganzes schönes Equipment – es war so was von für die Katz!
„Siehste“, sagte Willy, als wir in Newcastle auf die Fähre gen Heimat gingen und ich meinem Mückenschutzprogramm nicht mehr die geringste Aufmerksamkeit schenkte. „Hättest du dir alles sparen können.“
Hätte ich. Ohne Zweifel. Denn die Midges lauerten ganz woanders …

Zu Hause, auf einer schnöden Radtour an einem unspektakulären Flüsschen entlang, fielen sie nur wenige Tage später über uns her. Ich hatte weder meine G-1000-Hose an, noch trug ich Hut und Moskitonetz. Nicht mal eine Sonnenbrille. Die konnte ich in der Dämmerung vergessen. Ich hätte doch gar nichts gesehen.
Aber die verdammten Viecher waren überall. Ich konnte knapp atmen, nicht sprechen und sobald ich anhielt, weil mir eine Mücke ins Auge geflogen war, fraßen sie mich.

Von wegen ’In den Highlands gibt’s jede Menge Midges’! Sie sind hier, direkt unter uns. Und ich höre schon wieder eine an meinem Ohr sirren …

aus DIE SCHOTTISCHE REISE. Highlander, Haggis und Heroes. Als Taschenbuch und eBook auf amazon erhältlich.

Erster Blick auf Hawks Geschichte

hawks-geschichteFür alle, die schon sehnsüchtig drauf warten, gibt es kurz vor Weihnachten nun den allerersten Textschnipsel aus Hawks Geschichte. Ich habe ja so gar keine Ahnung, was ihr euch diesmal vorstellt. Aber es wird zur Sache gehen, wenn ihr mich fragt *schmunzel. Deshalb als Zugabe nackte Tatsachen (ja, zu Weihnachten darf ich das mal), wenn zunächst auch ein wenig kopflos. Dafür aber in Hawks Lieblingspose 😉

… Der Hüne mit den schokoladenbraunen Augen und dem wilden Haar mustert sie mit einem durchdringenden Blick. Hoffentlich nennt er ihr keine Zehn. Hoffentlich nicht. Das würde sie niemals ertragen. Sie horcht in sich hinein. Was hielte sie denn aus? Eine Acht? Nein. Zu viel. Viel zu viel. Maximal eine Fünf. Das wäre ein Wert, mit dem sie wohl leben könnte. Eine Fünf. Nicht mehr. Aber was wäre eine Fünf? Die Bullwhip? Der Rohrstock? Fesseln, die in ihre Gelenke schneiden? Oder Piercings? Meine Güte. Hoffentlich keine Piercings, denkt sie. Und erinnert sich daran, wie ein befreundeter Zahnmedizinstudent ihr damals die Ohrlöcher gestochen hat. Für das linke brauchte er eine gefühlte Stunde. Der Knorpel war …
„Ich würde sagen: Eine solide Sechs“, unterbricht Eric ihre Gedankengänge.
Ihre Kehle wird trocken, der Schreck fährt ihr in die Glieder. Sechs ist viel. Eine Sechs macht ihr Angst …

aus Hawks Geschichte. Ende Januar 2018 auf amazon.

Welcher Buchtrailer ist dein Favorit? Stimm ab!

Ihr habt’s ja schon bemerkt, ich bin auf den Hund … ähhh auf den Buchtrailer gekommen 😉 Ganz im Ernst. Ich mag die kleinen Filme zu meinen Romanen. Zumal ich mit Raylem Pictures eine Produktion gefunden habe, mit der die Zusammenarbeit manchmal sogar blind funktioniert.

Was ich damit sagen will, sind zwei Dinge. Erstens wird es zu Beginn des neuen Jahres einen weiteren Trailer geben – ich verrate aber noch nicht, zu welcher meiner Geschichten. Und zweitens bin ich total neugierig auf euer Feedback (wahlweise Feedbook – ihr wisst schon, warum *lach).

Ich wüsste nämlich gern: Welcher der bisherigen Buchtrailer ist euer Favorit? Übrigens, wem die Schrift hier zu klein erscheint, einfach auf Youtube anschauen 😉

Weiter unten könnt ihr für euren Lieblingsfilm abstimmen 😉

Jetzt bin ich wirklich mal gespannt, was euch besser gefällt. Ihr könnt hier auch gern kommentieren, warum 🙂

This poll is closed! Poll activity:
Start date 26-03-2015 10:38:53
End date 25-01-2018 23:59:59
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Welcher Buchtrailer ist dein Favorit?

 

Warum Leserunden das Autorenherz höher schlagen lassen

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Was kann es für mich als Autorin eigentlich Schöneres geben als möglichst zahlreiches Feedback zu meinen Geschichten? Okay, wird der eine oder andere jetzt sagen, viele 5-Sterne-Rezensionen. Das ist natürlich allerhöchstes Lob und Autoren lieben es – ganz klar. Doch kürzlich habe ich etwas für mich entdeckt, das beides in sich vereint: Feedback und Rezensionen. Und was soll ich sagen? DAS lässt mein Autorenherz definitiv noch höher schlagen.

Warum ich einen Unterschied zwischen Feedback und Rezension mache? Weil eine Rezension auch aus zwei Sätzen bestehen kann, ich an ein Feedback aber mehr Hoffnungen knüpfe. Hoffnungen über diese zwei Sätze hinaus. Hoffnungen darauf zu erfahren, wie die Geschichte tatsächlich auf den Leser wirkt. Am liebsten in aller Ausführlichkeit. Geht nicht? Doch. Diese Hoffnungen haben sich zumindest für mich mit LovelyBooks erfüllt. LovelyBooks ist eine Plattform, auf der man gemeinsam Bücher lesen und diskutieren kann. In so genannten Leserunden. Der Autor schreibt eine solche Runde aus und bietet gratis Leseexemplare an. Je nach Interesse bewerben sich die Leser dann um diese Bücher. Ist die Bewerbungsphase beendet, werden Bücher und eBooks verschickt und die Leserunde startet. Danach wird’s spannend. Und spätestens jetzt tauchen auch Fragen auf wie: Kommt die Story an? Erkennen die Leser, was ich rüberbringen will? Mögen sie die Protagonisten? Können sie sich vielleicht sogar identifizieren? Funktioniert der Spannungsaufbau? Und gefällt ihnen das Ende der Geschichte?

Noch niemals zuvor habe ich so viel unterschiedliches Feedback zu selbst kleinsten Szenen und unscheinbarsten Handlungen oder Figuren bekommen wie in diesen Leserunden. Gerade geht die zweite in die finale Phase. Und vor ein paar Tagen gab es dort den tausendsten Beitrag. Meine Leser sind so fleißig beim Kommentieren, dass ich es auf der Liste der aktiven LovelyBooks-Autoren dreimal hintereinander ganz nach vorn geschafft habe.

Es macht aber auch wirklich viel viel Spaß, dabei zu sein, wenn Leser eine Geschichte auf- und annehmen, sich mit Handlung und Figuren auseinandersetzen und über ihre Gedanken und Gefühle sinnieren. Ich bin jedes Mal aufs Neue beeindruckt, wie wir dabei vom Hundertsten ins Tausendste kommen und uns am Ende über Dinge unterhalten, die sehr persönlich sind und nicht mehr nur die Geschichte betreffen. Derzeit besprechen wir meinen Roman DIE SCHNEEMÄNNER. Und diskutieren nicht nur Louisas Leben mit zwei Männern, sondern prinzipiell über Beziehungen, über das Anderssein, über Toleranz und Eifersucht und auch ganz viel über das Autorendasein. Denn meine Protagonistin Louisa ist Liebesromanautorin 😉 Die-Schneemänner-gesamt-Nora-Amelie-kleiner

Dieses intensive Zusammensein mit meinen Lesern – ja, ich nenne es jetzt einfach mal Zusammensein, denn das sind wir ja irgendwie Abend für Abend, symbolisch betrachtet jedenfalls – bringt mich auf viele neue Gedanken. Ich sehe meine Geschichte mit neuen Augen und entdecke Dinge, die mir beim Schreiben vielleicht gar nicht so aufgefallen sind. Ich erlebe, wie Szenen wirken – gelegentlich durchaus anders, als erwartet – und was sie beim Leser auslösen können. Und jeder Tag hält neue Überraschungen bereit. Weil meine Leser mir mit ihren Anmerkungen und Kommentaren so erstaunlich offen begegnen wie ich ihnen ♥♥♥

Für mich sind die Leserunden auf LovelyBooks in kurzer Zeit zu etwas geworden, das ich nicht mehr missen möchte. Nicht nur, weil dieser intensive Kontakt zu meinen Lesern viel Spaß macht. Sondern weil er mir als Autorin hilft, jene besser zu verstehen, für die ich meine Geschichten schreibe. Und je besser ich sie verstehe, umso besser können die Geschichten für sie werden. Eine echte Win-Win-Situation. Letztlich sei auch erwähnt, dass durch das gemeinsame Lesen echte Verbundenheit entsteht. Das macht mich glücklich. Vor allem sehr dankbar euch allen gegenüber, die ihr mit mir über meine Bücher diskutiert.

Meine nächste Leserunde kommt also ganz bestimmt – versprochen 🙂 Und wer mir auf LovelyBooks folgt, erfährt rechtzeitig, wann sie startet.

PS: Das hier ist übrigens keine Werbung für LovelyBooks, sondern schlicht und ergreifend Ausdruck meiner Begeisterung für das gemeinsame Lesen auf der genannten Plattform 🙂

Das Baby der Schneemänner

babyAm Ende der 3. Staffel von DIE SCHNEEMÄNNER hatte ich euch gebeten, dem Baby von Jacob, Paul und Louisa einen Namen zu geben. Ihr habt mir daraufhin in den letzten Monaten Vorschläge unterbreitet, von denen ich hier die am häufigsten genannten und drei irische (ihr wisst schon, warum ;-)) zur Wahl stelle.

Jeder von euch kann für maximal zwei Namen voten. Am besten so, dass diese beiden Namen dann auch zusammen passen.

Wie die Entscheidung ausgefallen ist, erfahrt ihr in Hawks Geschichte, die im Januar 2018 erscheint 😉

Jetzt bin ich sehr gespannt auf eure Wahl! 🙂

This poll is closed! Poll activity:
Start date 07-11-2017 10:38:53
End date 31-12-2017 23:59:59
Poll Results:
Wie soll die Tochter der Schneemänner heißen?

 

Die schottische Reise – Na, schon gepackt?

sr-blogInzwischen steht bereits der zweite Teil von „Die schottische Reise“ in den Startlöchern. Zeit, euch also endlich mit dem größten Projekt vertraut zu machen, das ich in diesem Jahr auf dem Plan hatte. Ich war im Frühsommer vier Wochen lang auf Recherchetour in Schottland. Um natürlich einen Schottland-Roman zu schreiben 😉 Das heißt, nicht nur einen. Es gibt Ideen für zwei weitere. Die Ausbeute ist also groß. Aber schaut erst einmal, wie euch diese Geschichte hier gefällt.

DIE SCHOTTISCHE REISE

Eine Story über Schottland schreiben? Juli ist im siebten Himmel und entwirft schon mal die Tourenplanung für die Highlands. Es gibt nur ein winziges Problem: Sie braucht jemanden, der die Fotostrecken produziert.

Matt könnte auf diesen Auftrag locker verzichten. Aber die rothaarige Journalistin ist ihm bereits einmal entwischt. Diesmal wird er sie sich vornehmen. Und ihr Versteckspiel beenden. Auch wenn er dafür durch die halbe Weltgeschichte reisen und sein eigenes Geheimnis gut verbergen muss.

Dass sie ihn ständig provoziert, kann er verkraften. Doch ihr unbedachtes Statement setzt dem Ganzen echt die Krone auf. ‚Dominante Männer sind eine Randerscheinung‘, behauptet Juli steif und fest. Und Frauen, die das denken, würde Matt gern eines Besseren belehren.

Dann muss der Bad Boy in ihm jetzt wohl sämtliche Register ziehen …

Ein Roman vor der atemberaubenden Kulisse der schottischen Highlands. Eine Gratwanderung zwischen Leidenschaft und Zweifel. Eine Reise an Grenzen.

Teil 1 als eBook und Taschenbuch auf amazon.

Wer sich zusätzlich von Bildern inspirieren lassen möchte, mag sicher den BUCHTRAILER zum Roman 🙂

Das SCHNEEMÄNNER-Finale ist da!

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Lange erwartet, jetzt endlich da. Das Finale zur turbulenten Geschichte um Paul, Jacob und Louisa. Diesmal gleich als komplette Staffel. Wer Taschenbücher bevorzugt, das Print erscheint Ende April.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß und bin gespannt zu erfahren, ob ihr euch den Ausgang der Story so vorgestellt habt 😉

Ein Geheimnis sei an dieser Stelle noch gelüftet: Ende 2017 erscheint „Hawks Geschichte“. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass mindestens Louisa, aber auch die Schneemänner da kräftig mitmischen werden …

Wie viel Nora Amelie steckt in den Hauptfiguren?

Nora Amelie

Das ist eine der Fragen, die mir immer wieder gestellt wird. Meine Affinität zum Autofahren guckt den Protagonistinnen natürlich aus jedem Knopfloch. Aber bin das wirklich ich?

Ich hab die Gelegenheit genutzt und euch einfach mal ein paar der häufig gestellten Fragen beantwortet. Wenn ihr weitere habt, schickt sie an meine Mailadresse (im Impressum). Bei nächster Gelegenheit gehe ich gern näher drauf ein 🙂

Warum schreibst du, Nora?
Weil ich mich als Kind immer darüber geärgert habe, dass ich das Ende einer Geschichte schon nach einem Viertel des Buches erahnen konnte. Ich hatte den Ehrgeiz, es spannender zu machen.

Wie denkst du heute darüber?
Spannung finde ich nach wie vor wichtig. Und eine Story, die vorhersehbar ist, reizt mich nicht.

Wie bringst du Spannung in deine eigenen Romane?
Ich gebe der Geschichte Raum. Ich lasse sie sich entwickeln. Ich habe nie alle Details im Kopf, wenn ich beginne. Und meine Figuren bekommen Mitspracherecht.

Warum?
Weil sie oft ziemlich genau wissen, was sie wollen. Kürzlich beispielsweise hatte ich bereits die Schlussszene im Kopf, schrieb aber noch an der davor. Plötzlich führte ein Wortwechsel zwischen den Figuren in eine ganz andere Richtung als geplant. Ich war neugierig und gab dem nach. Hinterher musste ich die Schlussszene neu schreiben.

Behindert dich das beim Arbeiten?
Überhaupt nicht. Das macht es ja gerade spannend. Im Grunde weiß ich nie, was beim Schreiben aus der Geschichte wird, die ich mir irgendwann einmal ausgedacht habe.

Heißt das, du bist völlig planlos?
Nein. Es gibt schon einen roten Faden, dem meine Romane folgen. Ich weiß, was ich erzählen möchte. Ich weiß auch, wohin das führen soll. Aber meine Hauptfiguren sind so eigensinnig wie ich selbst. Deshalb muss ich mich immer wieder neu mit ihnen arrangieren.

Hört sich an, als hättest du ein sehr spezielles Verhältnis zu ihnen?
Hab ich tatsächlich. Aber ich glaube, das geht vielen meiner Kollegen ähnlich. Es fällt schwer loszulassen.

Gibt es deshalb immer wieder Verbindungen von einem Roman zum anderen?
Genau. Ich liebe es, meine Lieblingsfiguren auch in neuen Geschichten auftauchen zu lassen.

Aktuell schreibst du den Fortsetzungsroman DIE SCHNEEMÄNNER. Welche „alte“ Figur hast du da eingebaut?
Es sind mehrere „alte“ Figuren. In Kürze kommt z. B. Alex, gutaussehend und geheimnisvoll, zum Zuge. Darauf freue ich mich schon wahnsinnig. Weil es der Geschichte in diesem Fall auch eine unerwartete Würze verleiht.

Zum Schluss die wichtigste aller Fragen: Wie viel Nora Amelie steckt in deinen weiblichen Protagonisten?
So viel, wie hineinpasst.

Let’s talk about DIE SCHNEEMÄNNER

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An dieser Stelle ein Fazit zum Schneemänner-Talk kürzlich auf Facebook.

Eine illustre Fan-Runde hatte sich zusammengefunden: Freunde, Autorenkollegen, Leser und solche, die es werden wollen. Ganz grundsätzlich wollten wir eine Antwort auf die Frage finden: Wie geht’s weiter mit Paul, Jacob und Louisa?

Nachfolgend ein paar O-Töne. Die gesamte Debatte, die sich über eine knappe Stunde hinzog, könnt ihr lesen, wenn ihr das Bild anklickt, oder diesem Link folgt.

RK: … Finde, dass die Geschichte auch mehr aus der Sicht der Männer beleuchtet werden könnte …

SN: … Ich wünsche mir ein Happyend und kein Drama …

GR: … Diese polyamouröse Schwebe ist doch gerade der Charme dieser Geschichte …

SN: … für diese Geschichte wünsche ich mir, dass sich die Dreierbeziehung durchsetzt …

SB: … Kinder passen immer in eine Beziehung!

AM: … Sie leben alle drei zusammen unter einem Dach.

Dann sind wir also mal neugierig, wie die Sache ausgeht. Teil 6 des Romans erscheint in wenigen Tagen auf amazon. Anfang April startet die 3. Staffel.