DIE SCHNEEMÄNNER Teil 4 erschienen

die-schneemaenner-4-kleinerPünktlich zum Jahreswechsel geht die Geschichte um Jacob, Paul und Louisa weiter. Dabei stellt sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, eine Beziehung zu dritt zu führen. Vor allem fragt sich: Ist hier überhaupt wer in wen verliebt?

Textauszug:
… „Das war echt nicht geplant, meine Hübsche. Eigentlich ging es eher um so etwas wie ‚Bad Boy, good Boy‘.“ Er greift mir ins Haar und zieht meinen Kopf leicht zur Seite, damit er meinen Hals besser erreicht. „So schlimm?“, fragt er dann.
„Schlimm ist gar kein Ausdruck“, flüstere ich.
Er hat mich längst. Ich schmelze schon wieder dahin. Die fiese Nummer in Jacobs Praxis rückt in weite Ferne. Ich konzentriere mich nur noch auf das, was in diesem Moment geschieht. Als ich kurz davor bin, mich tief in mein Gefühl fallen zu lassen, schiebt Paul mich sanft von sich.
„Komm, hoch mit dir. Ich mach es wieder gut.“
Er steigt aus der Wanne, greift nach einem Badetuch und hält mir die Hand hin …

DIE SCHNEEMÄNNER 4 – Paul. Als ebook auf amazon, aktuell für 0,99 €.

Wenn’s mit der Fortsetzung dauert …

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Ich experimentiere gern. Jetzt frage ich mich allerdings: Nervt das den Leser? Und schadet es meinen Büchern? Konkret geht es um die Idee, einen Roman in mehreren Staffeln herauszubringen, in diesem Fall immer nur im Winter. Liegt nahe bei einem Titel wie diesem – DIE SCHNEEMÄNNER.

Staffeln an sich sind nichts Neues. Es gibt einige Autoren, die so schreiben. Und auch ich habe mir vorher überlegt, was ich erreichen will. Ich finde es reizvoll, eine Geschichte in mehreren Teilen anzubieten, die kurz hintereinander erscheinen – hier in drei aufeinanderfolgenden Monaten – und zusammen dann eine Staffel bilden. Im vorliegenden Fall muss der Leser auf die Fortsetzung der Story, also auf Staffel 2, allerdings neun Monate warten. Das hat mit der Handlung zu tun, aber eben auch mit der Tatsache, dass sich ein Titel wie DIE SCHNEEMÄNNER im Sommer einfach nicht gut macht (Okay, ich hab’s nicht ausprobiert, aber ich würde im Sommer nicht unbedingt einen Winterroman lesen wollen).

Warum hab ich mich also auf dieses Experiment eingelassen?

Mal abgesehen davon, dass ein Autor schon Neues ausprobieren sollte, um zu schauen, was seinen Lesern besonderen Spaß bereitet, gibt es für mich einen Unterschied zwischen zwei Staffeln eines Romans und zwei Teilen. Bei einem Zweiteiler achte ich darauf, dass beide Teile zügig hintereinander erscheinen. Damit die Nerven der Leser nicht zu arg strapaziert werden. Bei einem Roman in Staffeln ist das aus meiner Sicht ein klein wenig anders. Natürlich gibt es auch hier einen Spannungsbogen und zum Ende der Staffel einen Cliffhanger. Aber an sich auch eine gewisse Geschlossenheit. Will heißen: Eine wesentliche Frage, die der Leser zu Beginn des Romans im Kopf hat, ist am Ende einer Staffel beantwortet. Darauf kann man es als Leser beruhen lassen, denn die Neugier ist ja zunächst gestillt. Man kann sich aber ebenso auf die weitere Entwicklung der Geschichte einlassen – nämlich mit der nächsten Staffel.

Soweit zu meiner Sicht auf die Dinge.

Aber wie geht es euch als Leser? Macht ihr einen Unterschied zwischen Romanteilen und Romanstaffeln? Wie geduldig seid ihr beim Warten auf eine Fortsetzung?

PS: An dieser Stelle ein großes Danke an die Leserin, die mir mit ihrer Rezension den Impuls für diese Fragen gab 🙂